Artern

Zur freundlichen Beachtung & aktuelle Meldungen

Aratora

Sie suchen im Handel nicht mehr erhältliche ARATORA-Schriften?

Von den bislang zwanzig Jahrbüchern der Reihe ARATORA seit 1991 ist ein Drittel ausverkauft und somit nicht mehr im Handel oder beim Verein erhältlich. Dies betrifft die Ausgaben 2/1992, 3/1993, 4/1994, 6/1996, 8/1998, 9/1999 und 10/2000, weiterhin einige unserer Sonderschriften, so jene über den Braunkohlebergbau, die Kyffhäuserkleinbahn, das Elektrizitätswerk Bretleben, den Stadtbrand von 1683 oder über die Siegel und Wappen der Stadt Artern. – Je nach Angebotslage und Rücklauf werden diese Schriften in geringer Zahl als antiquarische Exemplare seitens des Heimatvereins ARATORA angeboten. Interessenten schauen bitte unter der Rubrik JAHRBÜCHER nach, ob dort gesuchte Ausgaben angeboten werden und melden sich telefonisch oder per Mail beim Vorstand, wenn Sie ein oder mehrere dieser gebrauchte Exemplare erwerben möchten! Gleiches gilt, wenn Sie genannte Bücher an den Verein zurückgeben möchten, um Interessierten eine Freude zu bereiten. – Hinweis: Andere als oben notierte Bücher werden nicht zurückgenommen, da diese noch vorrätig sind.


Artern 1727

Alte Dokumente gehören in ein Archiv – nicht auf den Müll!

Immer noch landen wichtigste historische Dokumente, Fotos und Bücher im Abfall. Wie viele unwiederbringliche Belege, Sammlungen und Forschungen sind so aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit endgültig den Weg alles Irdischen gegangen? Wohl leider mehr als genug! Daher die ganz herzliche Bitte um Nachricht, wenn z. B. Haushaltsauflösungen anstehen und damit für historisches Material möglicherweise Gefahr besteht entsorgt zu werden. Bitte rufen Sie uns an (Tel. 03466 /320139), wir kommen gern vor Ort und nehmen die Unterlagen in Augenschein bzw. stellen diese gern für die Nachwelt kostenlos sicher. – Wenn Sie eventuell vorhandene Einzelbelege, Bilder oder Sammlungen jedoch selbst behalten möchten, danken wir für Ihr Entgegenkommen, diese Unterlagen für unsere Forschungen bzw. die Vereinssammlung scannen, kopieren bzw. fotografieren zu dürfen.


Reprint

Drei alte Arterner Namenregister jetzt kostenlos anfordern!

Durch sehr viel Fleiß und Engagement liegen zwischenzeitlich drei Registraturen von Veröffentlichungen des Heimatvereins ARATORA vor, die von Walter Kawe aus Artern erstellt worden sind, so eine Aufstellung sämtlicher Namen der in den bislang veröffentlichten Zeitschriften der Reihe ARATORA, also von 1991 bis 2010, vorkommenden Personen, weiterhin ein Namenregister der im September 2011 veröffentlichten und jetzt ausverkauften Arterner Stadtchronik des 19. Jahrhunderts „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner und erst jüngst eine Registratur für das Anfang Dezember 2012 erschienene und gleichfalls vergriffene Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert - Arterner Handwerker und Geschäftsleute von 1800 bis 1900“. Alle drei Register sind als kostenfreie PDF-Datei erhältlich und können beim Vorstand des Heimatvereins ARATORA angefordert werden. Der Versand erfolgt per Email. Ausdrucke sind aufgrund des Umfangs nur in Ausnahmefällen möglich; in diesem Falle wird eine angemessene Spende für Kopierung und Porto zugunsten der Sanierung der Arterner Kirchen-Agenda von 1580 erbeten!


Unstrutbuch

Ausverkauftes Buch wieder erhältlich: „Die Unstrut“ als Nachauflage!

Nachdem die bislang umfangreichste Sachbuch-Veröffentlichung des Heimatvereins ARATORA „Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ (2015) bereits seit etlichen Monaten ausverkauft ist, diesbezügliche Nachfragen jedoch weiterhin bestehen, ist nun eine zweite, durchgesehene Auflage mit 200 Exemplaren Umfang erschienen. „Durchgesehen“ heißt in diesem Fall, dass einige geringfügige Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden mussten, so die Tilgung kleinerer Fehler in Orthografie und Ausdruck, die sich trotz aller Sorgfalt leider eingeschlichen hatten, bzw. der Austausch einiger weniger Bilder, die zwar identisch aber mit jetzt besserer digitaler Qualität übernommen worden sind. Inhalt und Layout von „Die Unstrut“ blieben von diesen Modifikationen jedoch komplett unberührt und sind deckungsgleich mit der ersten Auflage. – Der Vertrieb (auch per Post) wird wiederum ausschließlich über den Heimatverein ARATORA und „Das Gute Buch“ in Artern abgewickelt. Bestellungen über ISBN bzw. die Gewährung von Buchhändler-Rabatten sind leider nicht möglich! Der Kaufpreis bleibt mit 19,90 Euro konstant zu dem der Erstauflage. Bestellungen können ab sofort wie folgt getätigt werden: Tel. 03466 / 320139 oder Email: verein@heimatverein-aratora.de. – Noch einmal kurz zum Inhalt: Auf 290 Seiten und illustriert mit über 400, überwiegend historischen Abbildungen widmen sich die Autoren Andreas Schmölling (Artern), Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Binnenschiffer a. D. Hans-Joachim Büchner (Weißwasser) historischen, volkskundlichen, geografischen, verkehrsgeschichtlichen, wasserwirtschaftlichen sowie kartografischen Themen zur Flussgeschichte der Unstrut und Unstrut-Aue. Im Fokus der Untersuchungen, die schwerpunktmäßig den Zeitraum ab ca. 1750 bis um 1950 umfassen, stehen Geschehnisse in und um die Unstrut-Ortschaften Sachsenburg, Oldisleben, Bretleben, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Schönewerda, Bottendorf, Roßleben und Wendelstein. Nachstehende Themenblöcke werden im Buch mit mehr als hundert Kapiteln angesprochen und sind reich illustriert: Daten und Fakten zum Fluss; historische Entwicklungsphasen der Unstrut und deren Flusslandschaft; Aberglaube und Brauchtum im Unstrut-Tal; Brücken und Stege, Straßen und Wege; Landwirtschaft im Unstrut-Tal; Fischerei in der Unstrut und ihren Nebenflüssen; Unstrut-Müller und Mühlen; Hoch- und Niedrigwasser sowie Trockenjahre; Hochwassermarken und Kleindenkmale mit Flussbezug; Baden und Schwimmen im Fluss; Unglücksfälle und Selbstmorde; Schiffbarmachung, Schifffahrt, Schleusen und Treidelwesen; wasserbauliche Maßnahmen, Brücken und Wehre; Persönlichkeiten aus der Unstrut-Region; Gewässerverunreinigung bzw. Gewässerschutz; Menschen, Orte und Natur an der Unstrut.


Versteinerter Baum

Sanierungsobjekt aktuell: Wiederherstellung des versteinerten Baums!

Nach erfolgreicher Sanierung des preußischen Provinzsteins sowie der Errichtung einer Kopie desselben im März 2018 wird postwendend vom Heimatverein ARATORA ein weiteres Denkmalprojekt in Artern angegangen: die Restaurierung des versteinerten Baumes an der Veitskirche. Das übermannshohe Denkmal besteht aus dutzenden größeren Einzelstücken von Kieselhölzern aus der Kyffhäuser-Region. Viele dieser Fossilien sind leider nicht mehr am Platz, und vor Jahren schon wurden die entstandenen Lücken lediglich provisorisch geflickt (unser Bild). Zudem ist der Fuß des Denkmals hinüber. Seinen Ursprung hat der versteinerte Baum in Aktivitäten im Vorfeld der Eröffnung des Heimatmuseums in der St. Veitskirche im Sommer 1937. Quasi als botanisches Zeugnis aus dem Erdaltertum sollte dieses Denkmal an die regionale Erdgeschichte erinnern. Der jetzige, etwas abseitige Standort an der Veitskirche wird später dahingehend verändert, dass der versteinerte Baum optisch auffälliger auf dem Rasengrundstück vor dem Langschiff der Kirche steht. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten und der damit verbundenen und nicht unerheblichen Kosten wird von vornherein mit einer etwas längeren Zeit gerechnet, um Spenden zu einzuwerben, brauchbare Originalstücke versteinerter Hölzer zu besorgen und die Sanierung als solche durchzuführen. Nichtsdestotrotz wird für die die Wiederherstellung dieses schönen Denkmals bereits jetzt um Spenden gebeten!


Alt-Artern

„Alt-Artern“: Schon am zweiten Tag 40 Prozent verkauft!

Über mangelndes Interesse und anerkennende Worte brauchte sich der soeben erschienene Bildband „Alt-Artern in Bildern – Die Fotosammlung des Schlossermeisters Hans Burghardt (1897-1970)“ zum Termin der Veröffentlichung am 9. Juni 2018 anlässlich des Vereinstages im Schwimmbad wahrlich nicht zu beklagen, ganz im Gegenteil! Hinzu kam ein in diesem Umfang bei weitem nicht erwartetes, hohes Interesse im „Guten Buch“ Artern. Auf 128 Seiten und illustriert mit 124 historischen Schwarzweiß-Fotos wurde mit diesem Bildband schließlich eine direkte Fortsetzung des gleichfalls sehr erfolgreichen vorjährigen Buches „Alte Heimat Artern“ (nur noch Restexemplare vorhanden!) initiiert. Als Motive im neuen Bildband mit Ansichten ab ca. 1880 stechen u. a. hervor: altes Rathaus, Marktplatz und Wasserstraße, Unstrut und Mühlgraben, Domäne, Schulgebäude, Johannisstraße, Sole und Saline, Industrieviertel, Franz-Schubert-Straße usw. Auch einige hübsche alte Ansichten aus Nachbardörfern als Bestandteile der genutzten originalen Sammlungen sind zu sehen. Der wiederum attraktive Bildband ist im handlichen Querformat A5 gedruckt, unser Bild zeigt den Buchumschlag mit winterlicher Stadtansicht vom Weinberg aus. Der Verkaufspreis des Buches beträgt 12,00 Euro. Die Auflage beläuft sich auf lediglich 300 Exemplare! Interessierte möchten deshalb nicht allzu langen zögern! Unser neuer Band kann ab sofort beim Heimatverein ARATORA sowie im „Guten Buch“ in Artern erworben werden (keine Preisunterschiede). Telefonische Bestellungen für den Postversand sind möglich.


Artern

Bewahrt & publiziert: Ihre alten Bilder für unsere Bücher!

Auch für unsere nächsten Bücher und Broschüren bitten wir unsere Mitglieder, Freunde, Interessierte und Homepagebesucher um Mithilfe! In fünfundzwanzig Jahren Publikationstätigkeit mit mehr als dreißig Büchern über unsere Heimatstadt Artern sowie die nähere Umgebung wurden mittlerweile zigtausende Fotos und Dokumente publiziert. So interessant und aufschlussreich dieser überwiegend aus historischen Postkarten und „Standardmotiven“ bestehende Fundus auch ist, an den Reiz privater Aufnahmen kommen diese oftmals nicht heran. Für unsere jüngsten Veröffentlichungen – die Chroniken "Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben" sowie „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“, die "Beiträge zur Geschichte der Salinen in Artern vom 15. Jahrhundert bis 1928" und ganz besonders für "150 Jahre Kindergarten Magdalenenstraße in Artern 1865-2015" und "Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein" – erhielt der Heimatverein ARATORA viele hunderte Bilddokumente aus privater Hand. Dafür unser besonders herzlicher Dank, und unsere Suche zur Sicherung und Publikation historischer Bilder geht weiter, so für die Ende 2017 geplante "Nachlese" unseres Unstrut-Buches. Dafür werden wiederum altes Bildmaterial und Fotomotive aus den Gemeinden zwischen diesen alten Unstrut-Burgen gesucht. Bitte helfen Sie auch hier bei der Motivfindung und stellen Sie uns die „Schätze“ aus Ihren Fotoalben leihweise zur Verfügung. Oder sprechen Sie mit uns über das Leben Ihrer Vorfahren an und mit der Unstrut, damit diese Überlieferungen erhalten bleiben! – Den Spendern wird auf unserer Homepage sowie in den Veröffentlichungen namentlich gedankt, zudem werden deren Namen als Bildquelle bzw. Bildgeber veröffentlicht. – Trotzdem und aus leidiger Erfahrung nachstehend ein sehr ernstgemeinter Hinweis: alle unsere Veröffentlichungen, deren Inhalte und Abbildungen bzw. der Umfang dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt. Sie sind keine kostenlose Quelle zur Aufhübschung z. B. von Onlinepräsenzen jedweder Art mangels eigenem relevanten Bildmaterial! Die Publikation in anderen, auch elektronischen Medien setzt in jedem Fall vorherige schriftliche Zustimmung voraus. Das gilt ebenso für die Veröffentlichungen von ARATORA-Autoren in anderen Verlagen bzw. unter Regie anderer Herausgeber. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme!


Kibu-Suche

Suche nach verschollenen Kirchenbüchern aus unserer Heimat!

Die Freude über die jüngst aufgetauchte Abschrift eines Arterner Taufregisters für die Jahre 1902 bis 1906 (siehe unsere aktuelle Meldung vom 29. März 2016) kann leider nicht jene Verluste aufwiegen, die den evangelischen Gemeinden in unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda infolge Diebstahls bzw. Nichtrückgabe von Archivalien entstanden sind. Aus diesem Grund werden nachstehend jene Kirchenbücher benannt, die leider abhanden gekommen sind. Zugleich wird um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung dahingehend gebeten, bei historischen oder genealogischen Forschungen wachsam zu sein, vor allem aber, wenn Kirchenbücher oder andere kirchliche Archivalien zum Kauf angeboten werden bzw. bei Recherchen sich solche unberechtigt als in Privatbesitz befindlich herausstellen. In diesen Fällen wird um Nachricht an den Archivbeauftragten des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda, Pfarrer Hans-Martin Kohlmann in Wippra (Tel. 034775 / 20348 bzw. kirche-wippra@gmx.de), oder an das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg (Tel. 0391 / 50665990 bzw. archiv.magdeburg@ekmd.de) gebeten. Jede Mitteilung wird vertraulich behandelt! Für die Auffindung nachstehender Kirchenbücher (KB) aus unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda sind Belohnungen ausgesetzt worden:

Günstedt: KB 1598-1665,
Günstedt: KB 1757-1799 (aus dem Pfarrhaus gestohlen; zwei weitere verschollene Kirchenbücher sind der Kirchengemeinde als Postpaket aus Mecklenburg-Vorpommern zugeschickt worden!),
Hohlstedt: KB 1579-1700 (aus dem Pfarrhaus Wallhausen gestohlen!),
Hohlstedt: KB 1700-1768,
Hohlstedt: KB 1769-1821,
Langenroda: KB 1599-1708 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Mansfeld: KB 1571-1667 (aus dem Amtszimmer des Pfarrers gestohlen!),
Sotterhausen: KB 1659-1786 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Wallhausen: KB 1636-1690 (im Pfarrhaus Wallhausen gestohlen; ein weiteres verschollenes Kirchenbuch wurde von unbekannter Person wieder in den Gemeinderaum gelegt!) und
Wallhausen: KB 1749-1780.


Clerus Mansfeldicus

Auffindung & Erhalt alter kirchlicher Akten - Gegenbeispiele aus Artern!

Seit Sommer 2016 hat der Heimatverein ARATORA aufgezeigt, das es auch anders gehen kann: Eine zuvor auf einem Trödelmarkt angebotene (bislang unbekannte) Abschrift aus dem Taufbuch der evangelischen Gemeinde Artern, betreffend die Jahre 1902 bis 1906 mit rund 800 Einträgen, konnte vom Anbieter erworben werden und ist dem hiesigen Pfarramt als Schenkung zur Verwahrung und Digitalisierung übergegeben worden. Zudem übernahm im selben Jahr der Heimatverein ARATORA die alles anderen als geringen Kosten für die Komplettsanierung eines arg zerlesenen Kirchenbuches mit den Eintragungen der Sterbefälle in der Gemeinde Artern zwischen den Jahren 1855 und 1905. In aufwendiger Handarbeit ist dieser Foliant in Halle/S. frisch eingebunden worden, zuvor wurden Klebungen vorgenommen sowie die Einzelseiten repariert. – Und im Februar 2018 wurde nach fast einjähriger Wiederherstellung im Zentrum für Bucherhaltung in Leipzig bzw. wiederum bei Buchkünstlerin und Restauratorin Syrta Traub in Halle eine rundum erneuerte Kirchen-Agenda von 1580 an die evangelische Gemeinde Artern übergeben. Dieses zuvor im aufgelösten, hiesigen Pfarrarchiv befindlich gewesene Buch diente Arterner Pfarrern lange Zeit als Leitlinie zur Umsetzung der lutherischen Lehre und für das Gemeindeleben. – Zudem wurde durch den Heimatverein ARATORA ein größerer Teil der jährlichen Kirchenrechnungen des 19. Jahrhunderts der evangelischen Gemeinde Artern aus Privatbesitz erworben. Die zugesagte Schenkung an das zuständige Kirchenarchiv in Kindelbrück (Superintendentur) steht noch aus, da die Akten zuvor noch gesichtet und ausgewertet werden sollen. – Weitere Unterstützungen beim Erhalt wertvoller alter Bücher aus dem Bestand der Kirche Artern wird es auch in Zukunft geben!


Orgelweihe

Spendenaufruf 2018: Statik bedroht Orgel der Marienkirche!

Die Summe könnte nicht deprimierender sein: 300.000 Euro! Auf diesen horrenden Betrag wird die Wiederherstellung der Statik geschätzt, die derzeit den Fortbestand der Orgel in der Arterner Marienkirche akut bedroht. Die Feststellung des Ungleichgewichts der „Königin der Instrumente“ ist das Resultat einer Untersuchung im Frühjahr 2017: die beiden Pedaltürme kippen nach innen, zudem droht das Instrument, sich auch noch nach vorn zu bewegen. Grund dieses Zustandes ist, dass die Masse der Orgel nicht mehr auf deren gesamte Standfläche abgeleitet wird, sondern sich nur noch auf lediglich zwei Punkte konzentriert! Hilfe tut Not, um die bereits in Teilen verschobene Orgel zu erhalten – und zwar sehr schnell. Der Heimatverein ARATORA wird nach Maßen mitzuhelfen versuchen, Geld zu sammeln und an die Kirchengemeinde weiterzuleiten, um diesen bedrohlichen Zustand baldmöglich abzuwenden. „Die in den Jahren 1693-1697 von dem Mechanikus Thiele aus Erfurt gebaute und im Jahre 1807 von dem Mechanikus Krug aus Merseburg reparierte Orgel in der Stadtkirche zu Artern“ bzw. deren nachfolgendes, aus Eisleben geholtes Instrument darf nicht gesperrt werden oder sich gar noch mehr verziehen! Also, bitte helfen Sie mit, dieses unsägliche Szenario abzuwenden, oder können Sie sich Heiligabend ohne die große Orgel vorstellen? Spenden dafür nimmt der Heimatverein ARATORA über dessen Bankverbindung (siehe auf dieser Homepage unter VEREIN) oder gern auch in bar entgegen. Ob Münzen oder Scheine, die dafür gegebenen Beträge werden der Kirchengemeinde Artern zur Mitfinanzierung der Abwendung des statischen Problems zugeführt. Zum Jahresende 2017 konnten bereits 650,00 Euro Spenden an Pastorin Lena Burghardt überreicht werden, die innerhalb nur eines halben Jahres eruiert worden sind. Auch 2018 wird der Heimatverein ARATORA weiter für diesen Zweck sammeln: zu Veranstaltungen und bei Anlässen. So konnten im ersten Halbjahr 2018 hundert Euro Spende sowie eine größere Kollekte nach einem heimatgeschichtlichen Vortrag am 21. Juni für die Orgelsanierung zugeführt. Bitte helfen auch Sie mit, die Zeit drängt! – Unser Bild zeigt die Titelseite einer Broschüre anlässlich der Orgelweihe 1984 in Artern.


Orgel

Dienstag, 17. Juli 2018

„Eine neue Stimme für Artern – Die Orgeln der Marienkirche Artern im Porträt“ – das ist der Titel eines kürzlich gedruckten Flyers, mit dem die evangelische Regionalgemeinde Artern/Heldrungen aufmerksam macht. Doch ist dieses Faltblatt nicht nur zur Information gedacht, es ist vielmehr ein Hilferuf! Hintergrund und Anlass der Herausgabe ist der besorgniserregende Zustand der Orgel. Fünfunddreißig Jahre nach der Sanierung des Instruments ist es heute wieder stark sanierungsbedürftig, weil dessen Wiederherstellung von 1984 infolge DDR-Mangelwirtschaft den Orgelbauern hohes Improvisationstalent abverlangt hatte (unser Bild). Viele Materialien wurden damals leider falsch ausgewählt bzw. waren nur bedingt für den Orgelbau einsetzbar. Das merken Orgelspieler wie Zuhörer bis heute. Zudem macht die Statik der Orgel schwer zu schaffen. Früher ist leider wenig Rücksicht auf die Standfestigkeit des Instruments genommen worden. Dieses Manko macht sich nun wie folgt bemerkbar: Verschiebungen, Brüche und Verschränkungen. Am sichtbarsten wird dieses akute Problem an den Pedaltürmen, die seitlich und nach vorn kippen! – Die Kirchengemeinde möchte deshalb, dass die Orgel der Arterner Marienkirche zunächst gerettet, dann aber auch den modernen Anforderungen des Orgelbaus bzw. Orgelspiels gerecht wird! Neben dem dafür unvermeidlichen Geld werden zudem Ideen und Vorschläge gesucht, genanntes Ziel umzusetzen. Dass dies auch bitter nötig ist, unterstreicht die Summe, die zur Sanierung gebraucht wird: 300.000 Euro, von denen allein die Kirche ein Drittel schultern muss! – Deshalb wird um aktive und pekuniäre Hilfe gebeten. Es wird folgendes angeboten: Patenschaft für eine Pfeife (25 bis 1.000 Euro), Patenschaft für ein Registerschild (50 Euro), Foto-Feld auf dem Spendenbild (100 Euro) sowie Spenden in jedweder Höhe auf das Konto der Regionalgemeinde Artern/Heldrungen: IBAN DE17 8205 5000 3400 0036 10, BIC HELADEF1KYF. – Auch der Heimatverein ARATORA beteiligt sich an dieser Aktion und hat in 2017 bereits 600 Euro dafür aufbringen können. In diesem Jahr werden es voraussichtlich auch wieder mehrere hundert Euro sein! Die nächste Aktion unseres Vereins zur Einwerbung von Spenden werden zwei große Vorträge in der Marienkirche zum Tag des offenen Denkmals sein, weiterhin ein kleiner Aufschlag auf den Kaufpreis des (N)Ostalgie-Kalenders 2019, der zum Zwiebelmarkt veröffentlicht wird. Wir verknüpfen damit die herzliche Bitte an unsere Mitglieder, Freunde und Homepagebesucher, die Sanierung der Orgel in Artern zu unterstützen und rufen zu Spenden auf! Dieses Instrument ist ein wichtiger Teil der Kirchen- und Stadthistorie – ergreifen wir daher die Chance, damit diese rund 300jährige Geschichte weitergeht!


CG 2-2018

Dienstag, 10. Juli 2018

Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe 2/2018 der Zeitschrift „Computer-Genealogie“ (unser Bild) beinhaltet ein besonders interessantes und bedeutsames Themengebiet: historische Fotos in der Familienforschung, die in sechs Artikeln behandelt werden. Zunächst wird versucht, Möglichkeiten der zeitlichen und räumlichen Einordnung bzw. der Anlässe von Fotos zu erschließen, weiterhin die Identifizierung von Personen. Im zweiten Bericht werden Metadaten zu Bildern behandelt, d. h. die Verwendung von Bildunterschriften in bzw. auf Originaldokumenten. Anschließend wird sich der fachgerechten Digitalisierung von Fotos gewidmet. Es schließt sich ein Bericht über Bilder aus der Frühzeit der Fotografie an, während dessen dann über Optionen zur digitalen Bildbearbeitung bzw. Reparatur und Sanierung schadhafter Originalfotos berichtet wird bzw. hierzu wichtige Hinweise gegeben werden. – Diverse Kurzartikel bzw. Meldungen mit familiengeschichtlicher Relevanz schließen sich an, ehe über nützliche Software aus dem Bereich der Fotografie berichtet wird, z. B. um alte Bilder am Bildschirm zu reparieren bzw. die Beschriftung vornehmen zu können. Zur Suche nach dem „richtigen“ Genealogieprogramm werden dann wichtige Tipps gegeben, ehe weitere spannende Kurznachrichten das aktuelle Heft der „Computer-Genealogie“ beschließen. Aufgrund der äußerst nützlichen Hinweise und Ratschläge in diesem Heft zur fototechnischen und softwarebasierten Bearbeitung von Bildern soll besonders Heimat- und Familienforschern eben dieses Heft zwecks Erwerbs ans Herz gelegt werden (5 Euro, die sich lohnen)! Näheres wie immer auf der Homepage http://wiki-de.genealogy.net/Hauptseite. In der nächsten Ausgabe des Magazins im September wird dann auf alte Berufe in der Genealogie eingegangen.


Telefonbuch 1924

Dienstag, 3. Juli 2018

Letztes Wochenende auf dem Flohmarkt in Etzleben: Sonnenschein und stahlblauer Himmel lockten tausende Besucher in das schmucke Dorf an der Lossa, wo wohl über hundert Händler Nützliches und Nippes feilboten. Auf der Suche nach lokal- und regionalgeschichtlichem Material waren auch Vertreter des Heimatvereins ARATORA zugegen und wurden lange leider nicht fündig. Neben ein paar gängigen Ansichtskarten aus DDR-Zeiten waren nennenswerte Objekte nicht im Angebot. Zum Schluss erst kam der große Wurf: das „Amtliche Fernsprechbuch für den Oberpostdirektionsbezirk Halle (Saale)“. Die Schwarte vom April 1924 lässt detaillierte Einblicke in die damalige Versorgung mit Telefonanschlüssen zu, worunter auch jene der Stadt Artern und Umgebung vermerkt sind (unser Bild). Leider war das rare Buch nur als Anschauungsexemplar gedacht. Immerhin ließ es der Besitzer freundlicherweise zu, Fotos von den anderthalb Seiten mit Anschlüssen in Artern sowie u. a. in Edersleben, Borxleben, Gehofen und Ritteburg anzufertigen. Mit diesen Daten wird eine Lücke dahingehend geschlossen, dass zwar beim Verein etliche gedruckte Einwohnerbücher ab den späten 19. Jahrhundert vorliegen, allerdings alte Telefonbücher Mangelware sind. In einem nach der Sommerpause avisierten heimatgeschichtlichen Vortrag über eben diese Einwohner- und Adressbücher aus Artern wird diese Neuerwerbung von 1924 dann gleichfalls zu sehen sein. – Der Besuch in Etzleben war zudem erfolgreich, weil in der dortigen Kirche. St. Laurentius ein Kanzelaltar befindlich ist (ähnlich jenem in der Kirche St. Kilian in Schönfeld). Auch für diese spezielle Art historischer Innenbauten in Kirchen gibt es Forscher; einem solchen wurden Fotos davon für seine Unterlagen zugesandt. - In eigener Sache: Zweimal im Jahr, über Weihnachten und im Sommer, werden unsere aktuellen Meldungen von zwei auf eine pro Woche verkürzt. Mit dem Beginn der Ferien in Thüringen beginnt nun wieder diese etwas eingeschränkte Zeit auf unserer Homepage. Bis 10. August gibt es deshalb nur jeweils am Dienstag eine Meldung.


Zucherfabrik

Freitag, 29. Juni 2019

Die an dieser Stelle bereits kürzlich erwähnten, vor drei Wochen freundlicherweise als Schenkung zur Verfügung gestellten beiden Sammlungen mit historischen Fotografien aus Artern sind eine erneute Bereicherung unserer Vereinssammlung. Das ergab die zwischenzeitliche Sichtung der Abbildungen. Es handelt sich hierbei um rund achtzig Bilder mit diversen Motiven, überwiegend aus den 1920er bis 1940er Jahren. Das Gros bildet eine auf 1940/41 datierte Kollektion in Form einer Mappe mit unterschiedlichsten Darstellungen aus der Saline. Gezeigt wird u. a. das alte Salzwerk mit Altbauten, die dann sukzessive von den bis 1928 errichteten neuen Produktionsstätten abgelöst worden sind. Detailaufnahmen zeigen Einblicke in den Ablauf der Salzgewinnung, ebenso soziale Bereiche für die Arbeiter, weiterhin Außen- und Kuranlagen. – Die zweite Sammlung konzentriert sich auf den Festumzug zum Stadtjahr 1929 mit einzelnen Bildern der verschiedenen Motivgruppen, alle jeweils von der unteren Wasserstraße aufgenommen. Auf weiteren Fotos sind einige schöne Ansichten von Straßen zu sehen, wobei jenes (bislang unbekannte) Foto der im April 1945 gesprengten Brücke über den Mühlgraben am seltensten ist und sicherlich Einzug hält in die Buchfortsetzung von „Die Unstrut – Geschichte(n) vom Fluss“. Zudem herausstechend ist die Aufnahme des preußischen Kronprinzen während seines Besuches in Artern aus Anlass der Weihe des Kriegerdenkmals auf dem Bismarckplatz 1925. Diese sowie weitere Neuerwerbung könnten ab Frühherbst 2018 in öffentlichen Präsentationen vorgestellt werden. Als hier beigefügtes Bild aus den angesprochenen Sammlungen wird die Zuckerfabrik Artern im Jahr 1962 gezeigt. – In diesem Zusammenhang äußerst erfreulich ist die Überlassung einer weiteren, sehr schönen Sammlung mit alten Arterner Ansichten, die erst vor zwei Tagen zur Digitalisierung an den Heimatverein ARATORA ausgeliehen worden ist. Es handelt sich hierbei um mehr als fünfzig Bilder aus den 1960/70er Jahren mit teils eher selten fotografierten Motiven. Vorausschauend auf das kommende Jahr könnte eben diese attraktive DDR-Sammlung zu einem Großteil in das bereits in Arbeit befindliche Buch „Damals in Artern“ als attraktive Bebilderung herhalten. Besagte Veröffentlichung soll möglichst 2019 als dritte Ausgabe unserer kleinen Bildbandserie erscheinen.


AWG Weinberg

Dienstag, 26. Juni 2018

Die letzte öffentliche Veranstaltung des Heimatvereins ARATORA vor den Sommerferien erbrachte zunächst eine erfreuliche Publikumsresonanz: An die fünfzig Besucher fanden sich am vorigen Donnerstag im evangelischen Gemeindezentrum in der Harzstraße ein, um eine Bilderpräsentation aus der Chronik des Wohnbezirks IV in Artern miterleben zu dürfen. Wie angekündigt, wurden die Gäste aktiv in die Vorstellung einbezogen und durften ihre Kommentare bzw. Erinnerungen kundtun. Dies sorgte für lockere Stimmung, angenehme Atmosphäre und brachte mitunter auch Heiterkeit und Lacher mit sich. Gemeinsam schwelgte man in Erinnerungen aus den 1960er bis 1980er Jahren und verglich damalige Ansichten mental mit aktuellen Bildern. Unser Bild z. B. zeigt Bauarbeiten zur Errichtung der Wohnblöcke in der Karl-Liebknecht-Straße um 1960. Trotz der für einen Vortrag sehr hohen Anzahl von 320 gezeigten Fotos ließen Interesse und Konzentration bis zum Schluss, nach anderthalb Stunden Präsentation, nicht nach. Ebenso positiv war danach die Spendenbereitschaft zugunsten der Sanierung der Orgel in der Marienkirche, für die ein erfreuliches Sümmchen zusammenkam! Ebenso war das Interesse an unserer Neuveröffentlichung „Alt-Artern in Bildern“ hoch. – Eine weitere derartige Bildervorstellung ist für den Tag des offenen Denkmals geplant, wenn erstmals die Sammlung mit Arterner Motiven von Ehrenbürger Walter-Wilhelm Funcke aus Einbeck vorgestellt wird. Aufgrund des enormen Umfangs dieser Kollektion aus den frühen 1990erJahren wird es voraussichtlich zwei Veranstaltungen geben, nach jetzigen Sachstand am 6. und 9. September 2018. Näheres nach Absprachen mit der Stadtverwaltung und der Pfarrei demnächst hier.