Artern

Zur freundlichen Beachtung (neue Publikationen, Spendenaktionen, Archivwesen) & Aktuelle Meldungen zur heimatkundlichen Arbeit (einmal wöchentlich)

Aratora

Sie suchen im Handel nicht mehr erhältliche ARATORA-Schriften?

Von den bislang zwanzig Jahrbüchern der Reihe ARATORA seit 1991 ist bereits ein Drittel ausverkauft und somit nicht mehr im Handel oder beim Verein erhältlich. Dies betrifft die Ausgaben 2/1992, 3/1993, 4/1994, 6/1996, 8/1998, 9/1999 und 10/2000, weiterhin einige unserer Sonderschriften, so jene über den heimischen Braunkohlebergbau, das Elektrizitätswerk Bretleben, den Stadtbrand von 1683 oder über die Siegel und Wappen der Stadt Artern, weiterhin die beiden Stadtchroniken des 19. Jahrhunderts von Otto Wagner. – Aus Retouren stammend, können allerdings nachstehende Exemplare antiquarisch zum Stückpreis von fünf Euro wie folgt angeboten werden. Vorrätig sind aktuell (Stand vom 10. Januar 2021): Jahresschrift 2/1992 (3 x), Jahresschrift 3/1992 (7 x), Jahresschrift 4/1994 (8 x), Jahresschrift 6/1996 (1 x), Jahresschrift 9/1999 (1 x) und Jahresschrift 10/2000 (2 x). - Interessierte melden sich zwecks Erwerbs bitte beim Vorstand. Es wird darauf hingewiesen, dass sich sämtliche Bücher entsprechend nicht mehr in neuwertigem Zustand befinden und teils sichtliche Nutzungsspuren aufweisen.


Bildband Arterner Momente

Neuer historischer Bildband „Arterner Momente“ auf dem Weg!

Voraussichtlich im Frühling oder Frühsommer 2021 wird ein neuer Bildband mit historischen Abbildungen unserer Heimatstadt Artern erscheinen! Dessen Titel lautet „Arterner Momente aus einem Jahrhundert Fotografie - Ein Konvolut aus privaten Bilderalben und der Sammlung des Heimatvereins ARATORA“ (unser Bild) und beinhaltet 123 Fotos und Reproduktionen. Neben Belegen aus dem Archiv des Heimatvereins wurden dafür alte Bilder aus 26 weiteren heimischen und auswärtigen Quellen genutzt, um ein hoffentlich wiederum interessantes und sehenswertes Buch im Querformat A5 anbieten zu können. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate wird in den aktuellen Meldungen über den Inhalt des Bandes sowie zum Fortgang der Herstellung berichtet.


Kleinbahn

Letztmalige Auflage der „Kyffhäuser-Kleinbahn 1916-1966“ erschienen!

Ein publizistischer Dauerbrenner des Heimatvereins ARATORA seit über einem Vierteljahrhundert ist wieder da! Aufgrund zahlloser Nachfragen und Bitten aus Nah und Fern erschien die bislang erfolgreichste Sonderschrift mit dem Titel „Die Kyffhäuser-Kleinbahn Artern-Berga/Kelbra 1916-1966“ nun bereits in sechster Auflage, nachdem unsere zuletzt 2016 nachgedruckte Charge (als einzige Bucherscheinung zum damaligen Doppeljubiläum dieser Bahnstrecke!) binnen nur einer Woche komplett ausverkauft war. Ähnliches deutet sich jetzt schon wieder an, da bereits eine sehr beachtliche Zahl von bestellten Exemplaren per Post verschickt bzw. in Artern und Umgebung in den Direktverkauf gekommen ist. Allerdings wird die Ausgabe von 2018 auch definitiv die letzte sein, denn aus produktionstechnischen Gründen können weitere Auflagen nun leider nicht mehr folgen! – Seit dem 8. Dezember 2018 ist das im Manuskript unveränderte und lediglich im Farbfototeil leicht modifizierte Büchlein (88 Seiten mit 67 Abbildungen) in einer wiederum nur mäßig hohen Auflage erschienen. Diese ist beim Heimatverein ARATORA in Artern erhältlich. Andere Bezugsmöglichkeiten gibt es nicht! – Auswärtige Eisenbahn- und Heimatfreunde können gern telefonisch oder per Email bestellen, der Versand mit Rechnungslegung. Das Buch kostet 7,00 Euro, die Kosten für Porto und Verpackung betragen 1,50 Euro. Bitte jedoch zu beachten, dass das Buch nicht in größeren Mengen (max. drei Exemplare) an private Interessenten verkauft wird, auch erfolgt keine Abgabe an Händler oder Wiederverkäufer!


Unstrutbuch

„Die Unstrut“ – Buch zur Flussgeschichte als Nachauflage erhältlich!

Nachdem die bislang umfangreichste Sachbuch-Veröffentlichung des Heimatvereins ARATORA „Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ (2015) bereits seit etlichen Monaten ausverkauft ist, diesbezügliche Nachfragen jedoch weiterhin bestehen, ist nun eine zweite, durchgesehene Auflage mit 200 Exemplaren Umfang erschienen. „Durchgesehen“ heißt in diesem Fall, dass einige geringfügige Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden mussten, so die Tilgung kleinerer Fehler in Orthografie und Ausdruck, die sich trotz aller Sorgfalt leider eingeschlichen hatten, bzw. der Austausch einiger weniger Bilder, die zwar identisch aber mit jetzt besserer digitaler Qualität übernommen worden sind. Inhalt und Layout von „Die Unstrut“ blieben von diesen Modifikationen jedoch komplett unberührt und sind deckungsgleich mit der ersten Auflage. – Der Vertrieb (auch per Post) wird wiederum ausschließlich über den Heimatverein ARATORA abgewickelt. Bestellungen über ISBN bzw. die Gewährung von Buchhändler-Rabatten sind leider nicht möglich! Der Kaufpreis bleibt mit 19,90 Euro konstant zu dem der Erstauflage. Bestellungen können ab sofort wie folgt getätigt werden: Tel. 03466 / 320139 oder Email: verein@heimatverein-aratora.de. – Noch einmal kurz zum Inhalt: Auf 290 Seiten und illustriert mit über 400, überwiegend historischen Abbildungen widmen sich die Autoren Andreas Schmölling (Artern), Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Binnenschiffer a. D. Hans-Joachim Büchner (Weißwasser) historischen, volkskundlichen, geografischen, verkehrsgeschichtlichen, wasserwirtschaftlichen sowie kartografischen Themen zur Flussgeschichte der Unstrut und Unstrut-Aue. Im Fokus der Untersuchungen, die schwerpunktmäßig den Zeitraum ab ca. 1750 bis um 1950 umfassen, stehen Geschehnisse in und um die Unstrut-Ortschaften Sachsenburg, Oldisleben, Bretleben, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Schönewerda, Bottendorf, Roßleben und Wendelstein. Nachstehende Themenblöcke werden im Buch mit mehr als hundert Kapiteln angesprochen und sind reich illustriert: Daten und Fakten zum Fluss; historische Entwicklungsphasen der Unstrut und deren Flusslandschaft; Aberglaube und Brauchtum im Unstrut-Tal; Brücken und Stege, Straßen und Wege; Landwirtschaft im Unstrut-Tal; Fischerei in der Unstrut und ihren Nebenflüssen; Unstrut-Müller und Mühlen; Hoch- und Niedrigwasser sowie Trockenjahre; Hochwassermarken und Kleindenkmale mit Flussbezug; Baden und Schwimmen im Fluss; Unglücksfälle und Selbstmorde; Schiffbarmachung, Schifffahrt, Schleusen und Treidelwesen; wasserbauliche Maßnahmen, Brücken und Wehre; Persönlichkeiten aus der Unstrut-Region; Gewässerverunreinigung bzw. Gewässerschutz; Menschen, Orte und Natur an der Unstrut.


Reprint

Drei alte Arterner Namenregister jetzt kostenlos anfordern!

Durch sehr viel Fleiß und Engagement liegen zwischenzeitlich drei Registraturen von Veröffentlichungen des Heimatvereins ARATORA vor, die von Walter Kawe aus Artern erstellt worden sind, so eine Aufstellung sämtlicher Namen der in den bislang veröffentlichten Zeitschriften der Reihe ARATORA, also von 1991 bis 2010, vorkommenden Personen, weiterhin ein Namenregister der im September 2011 veröffentlichten und jetzt ausverkauften Arterner Stadtchronik des 19. Jahrhunderts „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner und erst jüngst eine Registratur für das Anfang Dezember 2012 erschienene und gleichfalls vergriffene Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert - Arterner Handwerker und Geschäftsleute von 1800 bis 1900“. Alle drei Register sind als kostenfreie PDF-Datei erhältlich und können beim Vorstand des Heimatvereins ARATORA angefordert werden. Der Versand erfolgt per Email. Ausdrucke sind aufgrund des Umfangs nur in Ausnahmefällen möglich; in diesem Falle wird eine angemessene Spende für Kopierung und Porto zugunsten der Sanierung des Versteinertes Baums vor der Arterner Veitskirche erbeten!


Sanierungsobjekt 2020: Wiederherstellung des versteinerten Baums!

Nach erfolgreicher Sanierung des Juri-Gagarin-Denkmals in der Sangerhäuser Straße im Dezember 2019 wird vom Heimatverein ARATORA das dafür unterbrochene Denkmalprojekt zur Restaurierung des versteinerten Baumes an der Veitskirche wieder aufgenommen. Dieses übermannshohe Denkmal besteht aus dutzenden größeren Einzelstücken von Kieselhölzern aus der Kyffhäuser-Region. Viele dieser Fossilien sind leider nicht mehr am Platz, und vor Jahren schon wurden die entstandenen Lücken lediglich provisorisch geflickt (unser Bild). Zudem ist der Fuß des Denkmals hinüber. Seinen Ursprung hat der versteinerte Baum in Aktivitäten im Vorfeld der Eröffnung des Heimatmuseums in der St. Veitskirche im Sommer 1937. Quasi als botanisches Zeugnis aus dem Erdaltertum sollte dieses Denkmal an die regionale Erdgeschichte erinnern. Der jetzige, etwas abseitige Standort an der Veitskirche wird später dahingehend verändert, dass der versteinerte Baum optisch auffälliger auf dem Rasengrundstück vor dem Langschiff der Kirche steht. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten und der damit verbundenen und nicht unerheblichen Kosten wird von vornherein mit einer etwas längeren Zeit gerechnet, um Spenden zu einzuwerben, brauchbare Originalstücke versteinerter Hölzer zu besorgen und die Sanierung als solche durchzuführen. Zur Wiederherstellung dieses schönen Denkmals wurden bislang 5.930,30 Euro (Stand vom 12. Januar 2021) von Vereinsmitgliedern, Freunden und Interessierten gespendet! Vielen herzlichen Dank für diese großartige Hilfe!


Orgelweihe

Spendenaufruf 2020: Statik bedroht Orgel der Marienkirche!

Die Summe könnte nicht deprimierender sein: 300.000 Euro! Auf diesen horrenden Betrag wird die Wiederherstellung der Statik geschätzt, die derzeit den Fortbestand der Orgel in der Arterner Marienkirche akut bedroht. Die Feststellung des Ungleichgewichts der „Königin der Instrumente“ ist das Resultat einer Untersuchung im Frühjahr 2017: die beiden Pedaltürme kippen nach innen, zudem droht das Instrument, sich auch noch nach vorn zu bewegen. Grund dieses Zustandes ist, dass die Masse der Orgel nicht mehr auf deren gesamte Standfläche abgeleitet wird, sondern sich nur noch auf lediglich zwei Punkte konzentriert! Hilfe tut Not, um die bereits in Teilen verschobene Orgel zu erhalten – und zwar sehr schnell. Der Heimatverein ARATORA wird nach Kräften mitzuhelfen versuchen, Geld zu sammeln und an die Kirchengemeinde weiterzuleiten, um diesen bedrohlichen Zustand baldmöglich abzuwenden. „Die in den Jahren 1693-1697 von dem Mechanikus Thiele aus Erfurt gebaute und im Jahre 1807 von dem Mechanikus Krug aus Merseburg reparierte Orgel in der Stadtkirche zu Artern“ bzw. deren nachfolgendes, aus Eisleben geholtes Instrument darf nicht gesperrt werden oder sich gar noch mehr verziehen! Also, bitte helfen Sie mit, dieses unsägliche Szenario abzuwenden, oder können Sie sich Heiligabend ohne die große Orgel vorstellen? Spenden dafür nimmt der Heimatverein ARATORA über dessen Bankverbindung (siehe auf dieser Homepage unter VEREIN) oder gern auch in bar entgegen. Ob Münzen oder Scheine, die dafür gegebenen Beträge werden der Kirchengemeinde Artern zur Mitfinanzierung der Abwendung des statischen Problems zugeführt. Zum Jahresende 2017 konnten bereits 650,00 Euro Spenden an Pastorin Lena Burghardt überreicht werden, die innerhalb nur eines halben Jahres eruiert worden sind. Auch 2018 hat der Heimatverein ARATORA für diesen Zweck gesammelt: Zu Vorträgen und Veranstaltungen, beim Vereinsfest im Solebad, zum Zwiebel- und Weihnachtsmarkt sowie anlässlich des Weihnachtskonzertes wurden rund 1.200,00 Euro Spenden eruiert und an die evangelische Kirchengemeinde Artern weitergeleitet. Darüber hinaus konnten 2018 auswärtige Vereinsmitglieder zu größeren Einzelspenden bzw. Patenschaften für Orgelpfeifen animiert werden. - Infolge Aktivitäten des Heimatvereins ARATORA im Jahr 2019 konnten rund 900 Euro für die Wiederherstellung der Orgel eingeworben werden. Leider fanden infolge der Pandemie 2020 keinerlei Veranstaltungen und somit auch keine Einwerbungen von Spenden statt. Dennoch soll die Aktion auch 2021 weitergehen! - Unser Bild zeigt die Titelseite einer Broschüre zur Orgelweihe 1984.


Artern 1727

Alte Dokumente gehören in ein Archiv – nicht auf den Müll!

Immer noch landen wichtigste historische Dokumente, Fotos und Bücher im Abfall. Wie viele unwiederbringliche Belege, Sammlungen und Forschungen sind so aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit endgültig den Weg alles Irdischen gegangen? Wohl leider mehr als genug! Daher die ganz herzliche Bitte um Nachricht, wenn z. B. Haushaltsauflösungen anstehen und damit für historisches Material möglicherweise Gefahr besteht entsorgt zu werden. Bitte rufen Sie uns an (Tel. 03466 /320139), wir kommen gern vor Ort und nehmen die Unterlagen in Augenschein bzw. stellen diese gern für die Nachwelt kostenlos sicher. – Wenn Sie eventuell vorhandene Einzelbelege, Bilder oder Sammlungen jedoch selbst behalten möchten, danken wir für Ihr Entgegenkommen, diese Unterlagen für unsere Forschungen bzw. die Vereinssammlung scannen, kopieren bzw. fotografieren zu dürfen. Bei Veröffentlichungen erfolgt unsererseits Namensnennung der Leihgeber.


Artern

Bewahrt & publiziert: Ihre alten Bilder für unsere Bücher!

Auch für unsere derzeit in Arbeit befindlichen bzw. geplanten Bücher und Broschüren bitten wir unsere Mitglieder, Freunde, Interessierte und Homepagebesucher um Mithilfe! In fast 30 Jahren Publikationstätigkeit mit rund fünfzig Veröffentlichungen über unsere Heimatstadt Artern sowie die nähere Umgebung wurden bereits zigtausende Fotos und Dokumente publiziert. So interessant und aufschlussreich dieser überwiegend aus historischen Postkarten und „Standardmotiven“ bestehende Fundus auch ist, an den Reiz privater Aufnahmen kommen diese oftmals nicht heran. Bitte helfen Sie deshalb auch künftig bei der Motivfindung mit und stellen Sie uns besonders die „Schätze“ aus privaten Fotoalben leihweise zur Verfügung. Oder sprechen Sie mit uns über das Leben Ihrer Vorfahren an und mit der Unstrut, damit diese Überlieferungen festgehalten und erhalten bleiben! – Aus Erfahrung nachstehend noch folgender wichtiger Hinweis: Alle unsere Veröffentlichungen, deren Inhalte und Abbildungen bzw. auch der komplette Umfang dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt. Bücher und Webpräsenz sind somit keine kostenlose Quelle zur Aufhübschung z. B. von Internetauftritten und besonders in den sog. sozialen Netzwerken mangels eigenem relevanten Bildmaterial! Die Publikation in anderen, auch elektronischen Medien setzt in jedem Fall vorherige schriftliche Zustimmung voraus. Das gilt ebenso für die Veröffentlichungen von ARATORA-Autoren in anderen Verlagen bzw. unter Regie anderer Herausgeber. Vielen Dank für Kenntnisnahme und Beherzigung!


Kibu-Suche

Suche nach verschollenen Kirchenbüchern aus unserer Heimat!

Die Freude über die unerwartet aufgetauchte Abschrift eines Arterner Taufregisters für die Jahre 1902 bis 1906 (siehe unsere aktuelle Meldung vom 29. März 2016) kann leider nicht jene Verluste aufwiegen, die den evangelischen Gemeinden in unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda infolge Diebstahls bzw. Nichtrückgabe von Archivalien entstanden sind. Aus diesem Grund werden nachstehend jene Kirchenbücher benannt, die leider abhanden gekommen sind. Zugleich wird um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung dahingehend gebeten, bei historischen oder genealogischen Forschungen wachsam zu sein, vor allem aber, wenn Kirchenbücher oder andere kirchliche Archivalien zum Kauf angeboten werden bzw. bei Recherchen sich solche unberechtigt als in Privatbesitz befindlich herausstellen. In diesen Fällen wird um Nachricht an den Archivbeauftragten des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda, Pfarrer Hans-Martin Kohlmann in Wippra (Tel. 034775 / 20348 bzw. kirche-wippra@gmx.de), oder an das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg (Tel. 0391 / 50665990 bzw. archiv.magdeburg@ekmd.de) gebeten. Jede Mitteilung wird vertraulich behandelt! Für die Auffindung nachstehender Kirchenbücher (KB) aus unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda sind Belohnungen ausgesetzt worden:

Günstedt: KB 1598-1665,
Günstedt: KB 1757-1799 (aus dem Pfarrhaus gestohlen; zwei weitere verschollene Kirchenbücher sind der Kirchengemeinde als Postpaket aus Mecklenburg-Vorpommern zugeschickt worden!),
Hohlstedt: KB 1579-1700 (aus dem Pfarrhaus Wallhausen gestohlen!),
Hohlstedt: KB 1700-1768,
Hohlstedt: KB 1769-1821,
Langenroda: KB 1599-1708 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Mansfeld: KB 1571-1667 (aus dem Amtszimmer des Pfarrers gestohlen!),
Sotterhausen: KB 1659-1786 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Wallhausen: KB 1636-1690 (im Pfarrhaus Wallhausen gestohlen; ein weiteres verschollenes Kirchenbuch wurde von unbekannter Person wieder in den Gemeinderaum gelegt!) und
Wallhausen: KB 1749-1780.


Clerus Mansfeldicus

Auffindung & Erhalt alter kirchlicher Akten - Gegenbeispiele aus Artern!

Seit Sommer 2016 hat der Heimatverein ARATORA aufgezeigt, das es auch anders gehen kann: Eine zuvor auf einem Trödelmarkt angebotene (bislang unbekannte) Abschrift aus dem Taufbuch der evangelischen Gemeinde Artern, betreffend die Jahre 1902 bis 1906 mit rund 800 Einträgen, konnte vom Anbieter erworben werden und ist dem hiesigen Pfarramt als Schenkung zur Verwahrung und Digitalisierung übergegeben worden. Zudem übernahm im selben Jahr der Heimatverein ARATORA die alles anderen als geringen Kosten für die Komplettsanierung eines arg zerlesenen Kirchenbuches mit den Eintragungen der Sterbefälle in der Gemeinde Artern zwischen den Jahren 1855 und 1905. In aufwendiger Handarbeit ist dieser Foliant in Halle/S. frisch eingebunden worden, zuvor wurden Klebungen vorgenommen sowie die Einzelseiten repariert. – Und im Februar 2018 wurde nach fast einjähriger Wiederherstellung im Zentrum für Bucherhaltung in Leipzig bzw. wiederum bei Buchkünstlerin und Restauratorin Syrta Traub in Halle eine rundum erneuerte Kirchen-Agenda von 1580 an die evangelische Gemeinde Artern übergeben. Dieses zuvor im aufgelösten, hiesigen Pfarrarchiv befindlich gewesene Buch diente Arterner Pfarrern lange Zeit als Leitlinie zur Umsetzung der lutherischen Lehre und für das Gemeindeleben. – Zudem wurde durch den Heimatverein ARATORA ein größerer Teil der jährlichen Kirchenrechnungen des 19. Jahrhunderts der evangelischen Gemeinde Artern aus Privatbesitz erworben. Die zugesagte Schenkung an das zuständige Kirchenarchiv in Kindelbrück (Superintendentur) steht noch aus, da die Akten zuvor noch gesichtet und ausgewertet werden sollen. – Weitere Unterstützungen beim Erhalt wertvoller alter Bücher aus dem Bestand der Kirche Artern wird es auch in Zukunft geben!


Artern

St. Bartholomäus

Dienstag, 26. Januar 2020

In bester Tradition der langjährigen Darstellung kulturhistorisch bedeutsamer Denkmale auch in unserer Region erschien Ende des vergangenen Jahres eine 80seitige, reich bebilderte Broschüre über die Kirchen St. Bartholomäus und St. Ursula in unserer Nachbarstadt Wiehe (unser Bild); Herausgeber ist der Förderverein der beiden Gotteshäuser. - Zur Bartholomäus-Kirche wird in kurzen Kapiteln zunächst folgendes berichtet: über dessen Namensgeber, aus der Chronik des Hauses, zu den Pfarrern, Organisten und den Sanierungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Es schließen sich an die Sehenswürdigkeiten des Bauwerks, u. a. Kanzelaltar, Opferstock, Taufstein, Abendmahlkelch, Altarleuchten, Begräbnisse in der Kirche, Epitaphien, Grüfte, Gewölbe, Turm mit Turmuhr, Glocken, Sandsteintafeln, Sonnenuhr, Gedenktafeln für die Gefallenen beider Weltkriege. Ortsgeschichtlich bedeutsam ist die Wiedergabe einer Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert mit dem Kirchplatz aus Motiv, die erst vor nicht allzu langer Zeit über einen Familienforscher als Original nach Wiehe kam. - Ähnlich ist die kulturhistorische Darstellung der Friedhofskirche St. Ursula aufgebaut, die sich als zweiter Teil der Veröffentlichung anschließt, wobei die dortigen, geschichtlich bedeutsamen Grabstätten und -denkmale im Mittelpunkt stehen, die akribisch aufgelistet worden sind. Als Ausblick wird noch aus der Geschichte des Pfarrhauses von 1858 berichtet, weiter über die evangelische Gemeinde heute sowie den Förderverein beider Kirchen. Als für den Leser besonders erfreulich müssen die zwei als Faltseiten gestalteten Innenumschläge hervorgehoben werden, die die Grundrisse beider Kirchen sowie Standorte wichtiger Denkmale zeigen. - Ortsgeschichtlich und kirchenhistorisch hat der Interessierte mit der neuen Veröffentlichung aus der Ranke-Stadt eine trotz des knappen Umfangs an Informationen und Bildern reichhaltige, sehr attraktive Publikation in Händen. Glückwunsch und Kompliment an die Verfasser dieser Broschüre, die mit Inhalt und Layout gut und gern als Vorlage für weitere Kirchen dienen könnte, die hoffentlich in Zukunft dergestalt vorgestellt werden! Für nur fünf Euro ist diese unter Mitarbeit langjähriger Heimatfreunde entstandene Abhandlung u. a. beim Pfarramt des Kirchspiels Wiehe erhältlich.


CG 4-2020

Dienstag, 19. Januar 2021

In der aktuellen, bereits Ende Dezember 2020 erschienenen Ausgabe der Zeitschrift „Computer-Genealogie“ (unser Bild) wurde die Thematik „Familiengeschichte(n) erzählen“ in den Fokus gestellt. Im ersten Artikeln werden hierzu Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Familienchronik aussehen kann: vom gehefteten Einzelstück bis hin zum Buch, gedruckt oder digital. Der Folgeartikel widmet sich dem Layout sowie den für eine Chronik nutzbaren Schriftarten. Historische Schriftarten, mit denen der Text abgefasst werden kann, werden danach vorgestellt. Der komplexeste und nicht selten komplizierteste Abschnitt kommt anschließend: „Die Familiengeschichte in Worte fassen“. Auch hierzu werden nützliche Hinweise gegeben, wobei sogar das Diktieren auf elektronische Geräte in Betracht gezogen wird (allerdings nur mit händischer Nachbearbeitung von derart erstellten Texten). Mit „Historische Karten für die Familienchronik“ gibt es dann wichtige Winke zur Integration von Kartenmaterial zwecks Veranschaulichung z. B. allgemeiner politischer Zustände sowie von Wanderbewegungen von Familien und Personen. Interessante Einblicke gibt es dann hinsichtlich der Softwarefunktion zur Bucherstellung aus genealogischen Programmen. - Dem monothematischen Hauptblock folgen noch News, Meldungen sowie Kurzartikel zur Geschichte, der Familienforschung und aus dem Verein für Computer-Genealogie. Ende März 2021 erscheint die nächste Ausgabe der Zeitschrift, die sich primär mit jüdischer Genealogie beschäftigen wird.


Aus Stammbaum

Dienstag, 12. Januar 2021

Die Arbeit am Stammbaum der Familie Schmölling in Nordthüringen und am Südharz, begonnen als potentiell sinnvolle Überbrückung des ersten sog. Corona-Lockdowns im Frühjahr 2020, hat sukzessive beachtliche Ausmaße angenommen. Waren es anfangs gerade einmal rund 450 Personen, die nachgewiesen waren, hat sich diese Zahl inzwischen fast versiebenfacht! Das heißt, nunmehr sind knapp 3.000 Verwandte und Vorfahren überwiegend aus den heutigen Kreisen Mansfeld-Südharz und Kyffhäuser ermittelt worden. Möglich wurde diese Steigerung auch infolge von öffentlich zugänglichen Digitalisaten historischer Kirchenbüchern aus dem Sudetenland, wohin ein relevanter Familienzweig reicht. - Bislang wurden für erwähnte Forschungen mehr als eintausend Arbeitsstunden aufgewendet! Dass sich dieser außerordentliche Aufwand lohnt, zeigt der Blick in das dafür genutzte Ahnenprogramm sehr eindrucksvoll (unser Bild: Stammbaum-Ausschnitt). Etliche Vorfahren in Artern reichen ununterbrochen bis zum großen Stadtbrand von 1683 zurück bzw. rechnerisch sogar noch in die Zeit davor. Genealogische Relationen konnten bislang u. a. mit nachstehenden, teils sehr alten Arterner Familien festgestellt werden: Banse (Panse), Brambach, Braune, Brünner, Engelhardt, Enke, Gänsehals, Große, Haake, Helm, Henze, Jahn, Keßler, Kortes, Krause, Liebau, Löwenstein, Mertens, Obstfelder, Ordnung, Rausche, Schönau, Seyferth, Sorgler, Stecher, Vogel, Wächter, Weidler, Weise und Werner. - Der geografisch am weitesten entfernteste Ahn fand sich als Spätauswanderer in New York kurz vor dem Ersten Weltkrieg, die ältesten Ahnen waren in Großleinungen und Hainrode im Südharz bzw. um Eisleben zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges und oft auch schon davor ansässig. Der zeitlich am weitesten zurückreichende genealogische Einzelbeleg zur Familie Schmölling datiert in das Jahr 1506! Als historisch bedeutsame Personen im Stammbaum seien erwähnt: Hufschmied Hans Christian Göthe, Urgroßvater des Dichters, in relativer genealogische Nähe. Weitläufige Verwandtschaft hingegen besteht zu dem gleichfalls aus Artern stammenden, seinerzeit sehr bekannten Historiker und Buchautor Johann Christoph Krause (1749-1799), Professor für Philosophie und Geschichte in Halle/S.