Artern

Zur freundlichen Beachtung & aktuelle Meldungen

Aratora

Sie suchen im Handel nicht mehr erhältliche ARATORA-Schriften?

Von den bislang zwanzig Jahrbüchern der Reihe ARATORA seit 1991 ist ein Drittel ausverkauft und somit nicht mehr im Handel oder beim Verein erhältlich. Dies betrifft die Ausgaben 2/1992, 3/1993, 4/1994, 6/1996, 8/1998, 9/1999 und 10/2000, weiterhin einige unserer Sonderschriften, so jene über den Braunkohlebergbau, die Kyffhäuserkleinbahn, das Elektrizitätswerk Bretleben, den Stadtbrand von 1683 oder über die Siegel und Wappen der Stadt Artern. – Je nach Angebotslage und Rücklauf werden diese Schriften in geringer Zahl als antiquarische Exemplare seitens des Heimatvereins ARATORA angeboten. Interessenten schauen bitte unter der Rubrik JAHRBÜCHER nach, ob dort gesuchte Ausgaben angeboten werden und melden sich telefonisch oder per Mail beim Vorstand, wenn Sie ein oder mehrere dieser gebrauchte Exemplare erwerben möchten! Gleiches gilt, wenn Sie genannte Bücher an den Verein zurückgeben möchten, um Interessierten eine Freude zu bereiten. – Hinweis: Andere als oben notierte Bücher werden nicht zurückgenommen, da diese noch vorrätig sind.


Artern 1727

Alte Dokumente gehören in ein Archiv – nicht auf den Müll!

Immer noch landen wichtigste historische Dokumente, Fotos und Bücher im Abfall. Wie viele unwiederbringliche Belege, Sammlungen und Forschungen sind so aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit endgültig den Weg alles Irdischen gegangen? Wohl leider mehr als genug! Daher die ganz herzliche Bitte um Nachricht, wenn z. B. Haushaltsauflösungen anstehen und damit für historisches Material möglicherweise Gefahr besteht entsorgt zu werden. Bitte rufen Sie uns an (Tel. 03466 /320139), wir kommen gern vor Ort und nehmen die Unterlagen in Augenschein bzw. stellen diese gern für die Nachwelt kostenlos sicher. – Wenn Sie eventuell vorhandene Einzelbelege, Bilder oder Sammlungen jedoch selbst behalten möchten, danken wir für Ihr Entgegenkommen, diese Unterlagen für unsere Forschungen bzw. die Vereinssammlung scannen, kopieren bzw. fotografieren zu dürfen.


Reprint

Drei alte Arterner Namenregister jetzt kostenlos anfordern!

Durch sehr viel Fleiß und Engagement liegen zwischenzeitlich drei Registraturen von Veröffentlichungen des Heimatvereins ARATORA vor, die von Walter Kawe aus Artern erstellt worden sind, so eine Aufstellung sämtlicher Namen der in den bislang veröffentlichten Zeitschriften der Reihe ARATORA, also von 1991 bis 2010, vorkommenden Personen, weiterhin ein Namenregister der im September 2011 veröffentlichten und jetzt ausverkauften Arterner Stadtchronik des 19. Jahrhunderts „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner und erst jüngst eine Registratur für das Anfang Dezember 2012 erschienene und gleichfalls vergriffene Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert - Arterner Handwerker und Geschäftsleute von 1800 bis 1900“. Alle drei Register sind als kostenfreie PDF-Datei erhältlich und können beim Vorstand des Heimatvereins ARATORA angefordert werden. Der Versand erfolgt per Email. Ausdrucke sind aufgrund des Umfangs nur in Ausnahmefällen möglich; in diesem Falle wird eine angemessene Spende für Kopierung und Porto zugunsten der Sanierung der Arterner Kirchen-Agenda von 1580 erbeten!


Unstrutbuch

Ausverkauftes Buch wieder erhältlich: „Die Unstrut“ als Nachauflage!

Nachdem die bislang umfangreichste Sachbuch-Veröffentlichung des Heimatvereins ARATORA „Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ (2015) bereits seit etlichen Monaten ausverkauft ist, diesbezügliche Nachfragen jedoch weiterhin bestehen, ist nun eine zweite, durchgesehene Auflage mit 200 Exemplaren Umfang erschienen. „Durchgesehen“ heißt in diesem Fall, dass einige geringfügige Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden mussten, so die Tilgung kleinerer Fehler in Orthografie und Ausdruck, die sich trotz aller Sorgfalt leider eingeschlichen hatten, bzw. der Austausch einiger weniger Bilder, die zwar identisch aber mit jetzt besserer digitaler Qualität übernommen worden sind. Inhalt und Layout von „Die Unstrut“ blieben von diesen Modifikationen jedoch komplett unberührt und sind deckungsgleich mit der ersten Auflage. – Der Vertrieb (auch per Post) wird wiederum ausschließlich über den Heimatverein ARATORA und „Das Gute Buch“ in Artern abgewickelt. Bestellungen über ISBN bzw. die Gewährung von Buchhändler-Rabatten sind leider nicht möglich! Der Kaufpreis bleibt mit 19,90 Euro konstant zu dem der Erstauflage. Bestellungen können ab sofort wie folgt getätigt werden: Tel. 03466 / 320139 oder Email: verein@heimatverein-aratora.de. – Noch einmal kurz zum Inhalt: Auf 290 Seiten und illustriert mit über 400, überwiegend historischen Abbildungen widmen sich die Autoren Andreas Schmölling (Artern), Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Binnenschiffer a. D. Hans-Joachim Büchner (Weißwasser) historischen, volkskundlichen, geografischen, verkehrsgeschichtlichen, wasserwirtschaftlichen sowie kartografischen Themen zur Flussgeschichte der Unstrut und Unstrut-Aue. Im Fokus der Untersuchungen, die schwerpunktmäßig den Zeitraum ab ca. 1750 bis um 1950 umfassen, stehen Geschehnisse in und um die Unstrut-Ortschaften Sachsenburg, Oldisleben, Bretleben, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Schönewerda, Bottendorf, Roßleben und Wendelstein. Nachstehende Themenblöcke werden im Buch mit mehr als hundert Kapiteln angesprochen und sind reich illustriert: Daten und Fakten zum Fluss; historische Entwicklungsphasen der Unstrut und deren Flusslandschaft; Aberglaube und Brauchtum im Unstrut-Tal; Brücken und Stege, Straßen und Wege; Landwirtschaft im Unstrut-Tal; Fischerei in der Unstrut und ihren Nebenflüssen; Unstrut-Müller und Mühlen; Hoch- und Niedrigwasser sowie Trockenjahre; Hochwassermarken und Kleindenkmale mit Flussbezug; Baden und Schwimmen im Fluss; Unglücksfälle und Selbstmorde; Schiffbarmachung, Schifffahrt, Schleusen und Treidelwesen; wasserbauliche Maßnahmen, Brücken und Wehre; Persönlichkeiten aus der Unstrut-Region; Gewässerverunreinigung bzw. Gewässerschutz; Menschen, Orte und Natur an der Unstrut.


Versteinerter Baum

Sanierungsobjekt aktuell: Wiederherstellung des versteinerten Baums!

Nach erfolgreicher Sanierung des preußischen Provinzsteins sowie der Errichtung einer Kopie desselben im März 2018 wird postwendend vom Heimatverein ARATORA ein weiteres Denkmalprojekt in Artern angegangen: die Restaurierung des versteinerten Baumes an der Veitskirche. Das übermannshohe Denkmal besteht aus dutzenden größeren Einzelstücken von Kieselhölzern aus der Kyffhäuser-Region. Viele dieser Fossilien sind leider nicht mehr am Platz, und vor Jahren schon wurden die entstandenen Lücken lediglich provisorisch geflickt (unser Bild). Zudem ist der Fuß des Denkmals hinüber. Seinen Ursprung hat der versteinerte Baum in Aktivitäten im Vorfeld der Eröffnung des Heimatmuseums in der St. Veitskirche im Sommer 1937. Quasi als botanisches Zeugnis aus dem Erdaltertum sollte dieses Denkmal an die regionale Erdgeschichte erinnern. Der jetzige, etwas abseitige Standort an der Veitskirche wird später dahingehend verändert, dass der versteinerte Baum optisch auffälliger auf dem Rasengrundstück vor dem Langschiff der Kirche steht. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten und der damit verbundenen und nicht unerheblichen Kosten wird von vornherein mit einer etwas längeren Zeit gerechnet, um Spenden zu einzuwerben, brauchbare Originalstücke versteinerter Hölzer zu besorgen und die Sanierung als solche durchzuführen. Nichtsdestotrotz wird für die die Wiederherstellung dieses schönen Denkmals bereits jetzt um Spenden gebeten!


Alt-Artern

„Alt-Artern“: Schon am zweiten Tag 40 Prozent verkauft!

Über mangelndes Interesse und anerkennende Worte brauchte sich der soeben erschienene Bildband „Alt-Artern in Bildern – Die Fotosammlung des Schlossermeisters Hans Burghardt (1897-1970)“ zum Termin der Veröffentlichung am 9. Juni 2018 anlässlich des Vereinstages im Schwimmbad wahrlich nicht zu beklagen, ganz im Gegenteil! Hinzu kam ein in diesem Umfang bei weitem nicht erwartetes, hohes Interesse im „Guten Buch“ Artern. Auf 128 Seiten und illustriert mit 124 historischen Schwarzweiß-Fotos wurde mit diesem Bildband schließlich eine direkte Fortsetzung des gleichfalls sehr erfolgreichen vorjährigen Buches „Alte Heimat Artern“ (nur noch Restexemplare vorhanden!) initiiert. Als Motive im neuen Bildband mit Ansichten ab ca. 1880 stechen u. a. hervor: altes Rathaus, Marktplatz und Wasserstraße, Unstrut und Mühlgraben, Domäne, Schulgebäude, Johannisstraße, Sole und Saline, Industrieviertel, Franz-Schubert-Straße usw. Auch einige hübsche alte Ansichten aus Nachbardörfern als Bestandteile der genutzten originalen Sammlungen sind zu sehen. Der wiederum attraktive Bildband ist im handlichen Querformat A5 gedruckt, unser Bild zeigt den Buchumschlag mit winterlicher Stadtansicht vom Weinberg aus. Der Verkaufspreis des Buches beträgt 12,00 Euro. Die Auflage beläuft sich auf lediglich 300 Exemplare! Interessierte möchten deshalb nicht allzu langen zögern! Unser neuer Band kann ab sofort beim Heimatverein ARATORA sowie im „Guten Buch“ in Artern erworben werden (keine Preisunterschiede). Telefonische Bestellungen für den Postversand sind möglich.


Artern

Bewahrt & publiziert: Ihre alten Bilder für unsere Bücher!

Auch für unsere nächsten Bücher und Broschüren bitten wir unsere Mitglieder, Freunde, Interessierte und Homepagebesucher um Mithilfe! In fünfundzwanzig Jahren Publikationstätigkeit mit mehr als dreißig Büchern über unsere Heimatstadt Artern sowie die nähere Umgebung wurden mittlerweile zigtausende Fotos und Dokumente publiziert. So interessant und aufschlussreich dieser überwiegend aus historischen Postkarten und „Standardmotiven“ bestehende Fundus auch ist, an den Reiz privater Aufnahmen kommen diese oftmals nicht heran. Für unsere jüngsten Veröffentlichungen – die Chroniken "Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben" sowie „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“, die "Beiträge zur Geschichte der Salinen in Artern vom 15. Jahrhundert bis 1928" und ganz besonders für "150 Jahre Kindergarten Magdalenenstraße in Artern 1865-2015" und "Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein" – erhielt der Heimatverein ARATORA viele hunderte Bilddokumente aus privater Hand. Dafür unser besonders herzlicher Dank, und unsere Suche zur Sicherung und Publikation historischer Bilder geht weiter, so für die Ende 2017 geplante "Nachlese" unseres Unstrut-Buches. Dafür werden wiederum altes Bildmaterial und Fotomotive aus den Gemeinden zwischen diesen alten Unstrut-Burgen gesucht. Bitte helfen Sie auch hier bei der Motivfindung und stellen Sie uns die „Schätze“ aus Ihren Fotoalben leihweise zur Verfügung. Oder sprechen Sie mit uns über das Leben Ihrer Vorfahren an und mit der Unstrut, damit diese Überlieferungen erhalten bleiben! – Den Spendern wird auf unserer Homepage sowie in den Veröffentlichungen namentlich gedankt, zudem werden deren Namen als Bildquelle bzw. Bildgeber veröffentlicht. – Trotzdem und aus leidiger Erfahrung nachstehend ein sehr ernstgemeinter Hinweis: alle unsere Veröffentlichungen, deren Inhalte und Abbildungen bzw. der Umfang dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt. Sie sind keine kostenlose Quelle zur Aufhübschung z. B. von Onlinepräsenzen jedweder Art mangels eigenem relevanten Bildmaterial! Die Publikation in anderen, auch elektronischen Medien setzt in jedem Fall vorherige schriftliche Zustimmung voraus. Das gilt ebenso für die Veröffentlichungen von ARATORA-Autoren in anderen Verlagen bzw. unter Regie anderer Herausgeber. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme!


Kibu-Suche

Suche nach verschollenen Kirchenbüchern aus unserer Heimat!

Die Freude über die jüngst aufgetauchte Abschrift eines Arterner Taufregisters für die Jahre 1902 bis 1906 (siehe unsere aktuelle Meldung vom 29. März 2016) kann leider nicht jene Verluste aufwiegen, die den evangelischen Gemeinden in unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda infolge Diebstahls bzw. Nichtrückgabe von Archivalien entstanden sind. Aus diesem Grund werden nachstehend jene Kirchenbücher benannt, die leider abhanden gekommen sind. Zugleich wird um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung dahingehend gebeten, bei historischen oder genealogischen Forschungen wachsam zu sein, vor allem aber, wenn Kirchenbücher oder andere kirchliche Archivalien zum Kauf angeboten werden bzw. bei Recherchen sich solche unberechtigt als in Privatbesitz befindlich herausstellen. In diesen Fällen wird um Nachricht an den Archivbeauftragten des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda, Pfarrer Hans-Martin Kohlmann in Wippra (Tel. 034775 / 20348 bzw. kirche-wippra@gmx.de), oder an das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg (Tel. 0391 / 50665990 bzw. archiv.magdeburg@ekmd.de) gebeten. Jede Mitteilung wird vertraulich behandelt! Für die Auffindung nachstehender Kirchenbücher (KB) aus unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda sind Belohnungen ausgesetzt worden:

Günstedt: KB 1598-1665,
Günstedt: KB 1757-1799 (aus dem Pfarrhaus gestohlen; zwei weitere verschollene Kirchenbücher sind der Kirchengemeinde als Postpaket aus Mecklenburg-Vorpommern zugeschickt worden!),
Hohlstedt: KB 1579-1700 (aus dem Pfarrhaus Wallhausen gestohlen!),
Hohlstedt: KB 1700-1768,
Hohlstedt: KB 1769-1821,
Langenroda: KB 1599-1708 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Mansfeld: KB 1571-1667 (aus dem Amtszimmer des Pfarrers gestohlen!),
Sotterhausen: KB 1659-1786 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Wallhausen: KB 1636-1690 (im Pfarrhaus Wallhausen gestohlen; ein weiteres verschollenes Kirchenbuch wurde von unbekannter Person wieder in den Gemeinderaum gelegt!) und
Wallhausen: KB 1749-1780.


Clerus Mansfeldicus

Auffindung & Erhalt alter kirchlicher Akten - Gegenbeispiele aus Artern!

Seit Sommer 2016 hat der Heimatverein ARATORA aufgezeigt, das es auch anders gehen kann: Eine zuvor auf einem Trödelmarkt angebotene (bislang unbekannte) Abschrift aus dem Taufbuch der evangelischen Gemeinde Artern, betreffend die Jahre 1902 bis 1906 mit rund 800 Einträgen, konnte vom Anbieter erworben werden und ist dem hiesigen Pfarramt als Schenkung zur Verwahrung und Digitalisierung übergegeben worden. Zudem übernahm im selben Jahr der Heimatverein ARATORA die alles anderen als geringen Kosten für die Komplettsanierung eines arg zerlesenen Kirchenbuches mit den Eintragungen der Sterbefälle in der Gemeinde Artern zwischen den Jahren 1855 und 1905. In aufwendiger Handarbeit ist dieser Foliant in Halle/S. frisch eingebunden worden, zuvor wurden Klebungen vorgenommen sowie die Einzelseiten repariert. – Und im Februar 2018 wurde nach fast einjähriger Wiederherstellung im Zentrum für Bucherhaltung in Leipzig bzw. wiederum bei Buchkünstlerin und Restauratorin Syrta Traub in Halle eine rundum erneuerte Kirchen-Agenda von 1580 an die evangelische Gemeinde Artern übergeben. Dieses zuvor im aufgelösten, hiesigen Pfarrarchiv befindlich gewesene Buch diente Arterner Pfarrern lange Zeit als Leitlinie zur Umsetzung der lutherischen Lehre und für das Gemeindeleben. – Zudem wurde durch den Heimatverein ARATORA ein größerer Teil der jährlichen Kirchenrechnungen des 19. Jahrhunderts der evangelischen Gemeinde Artern aus Privatbesitz erworben. Die zugesagte Schenkung an das zuständige Kirchenarchiv in Kindelbrück (Superintendentur) steht noch aus, da die Akten zuvor noch gesichtet und ausgewertet werden sollen. – Weitere Unterstützungen beim Erhalt wertvoller alter Bücher aus dem Bestand der Kirche Artern wird es auch in Zukunft geben!


Orgelweihe

Spendenaufruf 2018: Statik bedroht Orgel der Marienkirche!

Die Summe könnte nicht deprimierender sein: 300.000 Euro! Auf diesen horrenden Betrag wird die Wiederherstellung der Statik geschätzt, die derzeit den Fortbestand der Orgel in der Arterner Marienkirche akut bedroht. Die Feststellung des Ungleichgewichts der „Königin der Instrumente“ ist das Resultat einer Untersuchung im Frühjahr 2017: die beiden Pedaltürme kippen nach innen, zudem droht das Instrument, sich auch noch nach vorn zu bewegen. Grund dieses Zustandes ist, dass die Masse der Orgel nicht mehr auf deren gesamte Standfläche abgeleitet wird, sondern sich nur noch auf lediglich zwei Punkte konzentriert! Hilfe tut Not, um die bereits in Teilen verschobene Orgel zu erhalten – und zwar sehr schnell. Der Heimatverein ARATORA wird nach Maßen mitzuhelfen versuchen, Geld zu sammeln und an die Kirchengemeinde weiterzuleiten, um diesen bedrohlichen Zustand baldmöglich abzuwenden. „Die in den Jahren 1693-1697 von dem Mechanikus Thiele aus Erfurt gebaute und im Jahre 1807 von dem Mechanikus Krug aus Merseburg reparierte Orgel in der Stadtkirche zu Artern“ bzw. deren nachfolgendes, aus Eisleben geholtes Instrument darf nicht gesperrt werden oder sich gar noch mehr verziehen! Also, bitte helfen Sie mit, dieses unsägliche Szenario abzuwenden, oder können Sie sich Heiligabend ohne die große Orgel vorstellen? Spenden dafür nimmt der Heimatverein ARATORA über dessen Bankverbindung (siehe auf dieser Homepage unter VEREIN) oder gern auch in bar entgegen. Ob Münzen oder Scheine, die dafür gegebenen Beträge werden der Kirchengemeinde Artern zur Mitfinanzierung der Abwendung des statischen Problems zugeführt. Zum Jahresende 2017 konnten so bereits 650,00 Euro Spenden an Pastorin Lena Burghardt überreicht werden, die innerhalb nur eines halben Jahres eruiert worden sind. Auch 2018 wird der Heimatverein ARATORA weiter für diesen Zweck sammeln: zu Veranstaltungen und bei Anlässen. Bitte helfen auch Sie mit, die Zeit drängt! – Unser Bild zeigt die Titelseite einer Broschüre anlässlich der Orgelweihe 1984 in Artern.


Vortrag

Freitag, 22. Juni 2018

1543: Was für ein Jahr vor 475 Jahren! In Artern hielt die Reformation Einzug – zeitlich recht spät und auch der Angepasstheit der jungen Grafen von Mansfeld an die allgemeine Entwicklung geschuldet, da doch deren Vorregenten das Luthertum noch aufs heftigste bekämpft hatten. – Nachdem die vergangenen zehn Jahre landauf, landab dem Reformator nebst Personen aus dessen Dunstkreis mit der Luther-Dekade und tausenden Veranstaltungen gehuldigt worden war, tat es gut, am Donnerstag vergangener Woche Details aus der lokalen und regionalen Geschichte erfahren zu dürfen. Referent Dr. Axel Römer aus Pulheim, ein gebürtiger Arterner, widmet sich bereits seit vielen Jahren der Zeit der Reformation in unserer Heimat und offenbarte den mehr als vierzig Besuchern in der Schönfelder Kirche das genannte Jahr als religionsgeschichtlich bedeutsam für unseren Teil der damaligen Grafschaft Mansfeld. Dieses Datum machte er rechnerisch fest an diversen Dokumenten bzw. Recherchen über das Wirken von evangelischen Pfarrern in dieser Zeit. Mit Beispielen aus seinen sehr tiefgründigen Forschungen fixierte er die Einführung von Luthers Glaubenslehre besonders an den damaligen „kleinen Leuten“, um dann auf die geistlichen Würdenträger vor Ort einzugehen. Es kristallisierte sich heraus, dass die frühere Reformationszeit keineswegs geradlinig verlief, sondern zahlreiche innerkirchliche Probleme sowie persönliche Dissonanzen zu bewältigen waren. Klar, dass in einer guten Stunde Referat die vielfältigen Studien von Dr. Römer nicht ansatzweise zur Sprachen kommen konnten, und doch waren die Besucher dankbar, die Reformationszeit einmal so informativ aus lokaler Sicht präsentiert bekommen zu haben. Organist Peter Telschow intonierte aus gegebenem Anlass zwei Versionen von „Ein feste Burg ist unser Gott“, und die Gäste sangen gern mit. – Im Anschluss gab’s Getränke und Imbiss, ehe die Zeit mit Gesprächen und Blättern in mitgebrachten Büchern wie im Fluge verging. Bleibt zu hoffen, dass sich in 25 Jahren noch jemand an diesen Abend und die damit verbundene Mitteilung des Jahres 1543 als Beginn der Lutherzeit in Artern und Schönfeld erinnert und dann vielleicht mit einer ähnlichen Veranstaltung das 500. Jubiläum von Luthers Lehre hier gewürdigt wird. – Unser Bild zeigt den Referenten und Organisatorin Ursula Telschow aus Schönfeld in der Kirche St. Kilian, dahinter der Abendmahlskelch von 1550 mit dem Koalitionswappen der Häuser von Mansfeld und von Solms, den Pastorin Lena Burghardt als zeitgenössisches Objekt eigens aus der Marienkirche Artern mitgebracht hatte. Auch die vom Heimatverein ARATORA zuvor zur umfänglichen Sanierung gegebene Kirchen-Agenda aus Artern von 1570 konnte als bedeutendes Druckwerk betrachtet werden. Axel Römer hat dazu sogar seine ganz eigene Theorie und spekulierte aufgrund von handschriftlichen Notizen in diesem Buch, ob dieses nicht sogar als zuvor Schönfelder Kirchen-Agenda anzusprechen sei, ehe sie nach Artern kam. Wer weiß das schon, oder besser: Gott sei Dank, denn auch deswegen gibt es am Thema der lokalen Auswirkungen der Reformation auch künftig noch zu forschen.


Subbotnik

Dienstag, 19. Juni 2018

In eine nicht allzu ferne Vergangenheit führt der nächste Vortrag des Heimatvereins ARATORA an diesem Donnerstag, 21. Juni 2018 um 18.30 Uhr im Gemeinderaum der evangelischen Kirche in Artern, Harzstraße 16 (ehemaliges Kirchenverwaltungsamt). Hierzu wird besonders herzlich eingeladen. Im Mittelpunkt stehen über 300 Aufnahmen aus den 1970er und 1980er Jahren, die fast ausschließlich den damaligen Wohnbezirk IV und etliche seiner Bewohner sowie Arbeiten im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) zeigen (unser Bild zeigt Reinigungsarbeiten am Goetheplatz). Der angekündigte Vortrag wird deshalb auch keine Präsentation im klassischen Sinne sein, vielmehr werden die Besucher diesmal gebeten, die gezeigten Fotos (möglichst kurz) zu kommentieren. Zu sehen werden u. a. sein: Weinberg, Franz-Schubert-Straße, der „legendäre“ Konsum in der Karl-Liebknecht-Straße, die Schillerstraße, Siedlung, der Goethe- und Pestalozziplatz, Lindenstraße, Puschkinstraße u. a., zudem diverse Arbeitseinsätze und Subbotniks sowie sicherlich längst vergessene Details aus diesen Straßen zu später DDR-Zeit. Eintritt wird nicht erhoben, um Spenden zur Wiederherstellung der Orgel-Statik in der Kirche wird herzlich gebeten!


Signatur

Freitag, 15. Juni 2018

Das Anfang dieses Jahres erworbene Gemälde „Die Unstrut bei Artern“ von 1944 (siehe aktuelle Meldung vom 2. Februar 2018) befindet sich nicht mehr beim Heimatverein ARATORA! Der Grund hierfür war aber völlig beabsichtigt: Das 109 x 87 Zentimeter messende Bild, bis vor kurzem in Familienbesitz in Jena gewesen, wird nämlich demnächst neugerahmt und ist sich deshalb seit vergangener Woche in einer Fachwerkstatt in Sondershausen. Wenn die Vorschläge für die neue Rahmung vorliegen, kann die Arbeit dort beginnen. Favorisiert wird Braun als Farbe, bislang hatte das Bild einen schwarzen Rahmen mit Silberstreif. Zuvor aber wird das Ölgemälde noch einer Reinigung unterzogen, soweit das eben möglich ist. Mit dieser Maßnahme soll das bereits leicht verblasste Bild aufgehellt und dessen Oberfläche von binnen weit mehr als sieben Jahrzehnte angesammeltem Staub, Rauch und Ofenqualm befreit werden. Wenn das Gemälde fertig ist, wird es vorübergehend öffentlich präsentiert. Bis dahin kann auch über den Ort einer späteren dauerhaften Präsenz nachgedacht werden. – Mit dem Aufkauf sowie der bevorstehenden Werterhaltung wurde ein bislang unbekanntes und heimatgeschichtlich wertvolles Dokument aus der Geschichte Arterns und der Unstrut für die Zukunft erhalten! Zudem steht auch eine umfangreichere  Vorstellung in einer Publikation bevor. In dem in Arbeit befindlichen Nachfolgeband von „Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ wird ein Foto sowie ein beschreibender Text veröffentlicht. – Unser Bild zeigt ein wichtiges Detail auf dem Gemälde „Die Unstrut bei Artern“: die Signatur „EE“ für Ewald Engelhardt“ als Maler mit einer „44“ für 1944, dem Jahr der Herstellung des Bildes.


Vereinsfest 2018

Dienstag, 12. Juni 2018

Das Fest der Vereine im Sole-Schwimmbad am vergangenen Sonnabend war trotz des heißen Wetters aus Sicht des Heimatvereins ARATORA abermals eine besonders erfolgreiche Veranstaltung! Nachdem tags zuvor der neue Bildband „Alt-Artern in Bildern – Die Fotosammlung des Schlossermeisters Hans Burghardt (1897-1970)“ seitens der Buchbinderei ausgeliefert worden war, ließen die Interessenten nicht lange auf sich warten (unser Bild)! Die sehr gute Frequentierung unseres Standes sowie die durchweg positiven Äußerungen zeigten an, dass auch dieses Buch wieder Freunde finden wird. Im Durchschnitt wurden am letzten Samstag alle 4,5 Minuten ein Bildband veräußert! (Mit Stand von gestern 12.00 Uhr waren es sogar bereits sage und schreibe vierzig Prozent der Gesamtauflage, die dank des „Guten Buches“ in Artern verkauft worden sind!) Am Rand des Vereinsfestes gab es erneut aufschlussreiche Gespräche, und als erfreulicher Nebeneffekt erfuhr die Bildersammlung unseres Archivs ansehnlichen Zuwachs: Zwei Bürger gaben Dutzende historischer Fotos mit schönen Arterner Ansichten aus den 1920er bis 1960er Jahren ab. Ebenso wurde für die Sanierung des Versteinerten Baumes an der Veitskirche gespendet. Dafür unser ganz herzlicher Dank, ebenso für diesbezügliche Vorankündigungen zur Überlassungen von weiteren Dokumenten aus der Vergangenheit Arterns. – Abschließend, der mehrfach geäußerten Nachfrage wegen: Ein dritter und voraussichtlich auf absehbare Zeit hin letzter Teil der Bildbandserie wird bereits mental, aber auch schon tätig vorbereitet. Dessen Arbeitstitel lautet „Damals in Artern“ und wird sich diesmal voraussichtlich aus zwei bis drei Privatsammlungen mit alten Bildern zusammensetzen. Kern werden Arterner Fotos aus den 1930er Jahren sein, die uns im vorigen Jahr aus Sangerhausen zur Verfügung gestellt worden waren. Jedoch ist eine Publikation in 2018 unwahrscheinlich, zumal Anfang Oktober noch der (N)Ostalgie-Kalender für 2019 veröffentlicht wird. Realistisch für Teil 3 der Bildband-Serie ist der Sommer 2019.


Siegel 1928

Freitag, 8. Juni 2018

Eine Buchveröffentlichung sowie ein historisches Referat stehen dieser Tage als öffentlichkeitswirksame Termine an. Auf beide soll nachstehend kurz hingewiesen werden: Nachdem der im Vorjahr publizierte Bildband „Alte Heimat Artern“ zwischenzeitlich beinahe ausverkauft ist, wird die nächste Veröffentlichung des Heimatvereins ARATORA am morgigen Sonnabend anlässlich des Tages der Vereine ab 14 Uhr im Arterner Sole-Schwimmbad angeboten: „Alt-Artern in Bildern – Die Fotosammlung des Schlossermeisters Hans Burghardt (1897-1970)“. In Aufmachung, Layout und Umfang wurde dieser Bildband jenem von 2017 fast vollständig angeglichen, sodass quasi eine Fortsetzung desselben vorliegt. Die dafür genutzten 124 historischen Fotos auf 128 Seiten sind erst vor kurzer Zeit als Schenkung überlassen worden und stellen ebenfalls wichtige Dokumente der Stadtentwicklung seit den 1880er Jahren dar. Viele der attraktiven Aufnahmen hatten zudem den Vorzug, dass sie in den originalen Fotoalben teils mit datierten Bildunterschriften versehen worden sind. Nicht wenige eben dieser Bilder mit Arterner Ansichten waren in der Ortsgeschichtsforschung bislang völlig unbekannt und werden somit erstmals veröffentlicht! Ab Montag, 11. Juni wird das Buch, das mit einer Auflage von lediglich 300 Exemplaren erscheint, auch im „Guten Buch“ Artern sowie beim Heimatverein ARATORA erhältlich sein. Der Preis beträgt 12,00 Euro. – Zum Vortrag: Als eines seiner Hauptpunkte lokal- und regionalhistorischer Forschungen hat sich unserer Vereinsmitglied Dr. Axel Römer schon seit Jahren verschiedensten Aspekten der Reformationszeit in Artern und Schönfeld angenommen. Diese werden nun in einem Vortrag präsentiert. Hierzu wird herzlich wie folgt eingeladen: Donnerstag, 14. Juni 2018 um 19.00 Uhr in der Kirche St. Kilian in Schönfeld. Im Fokus der Präsentation stehen dann seine Forschungen um Geschehnisse und Abläufe, die in genanntem Zusammenhang in obigen Ortschaften relevant waren. Anhand ausgewählter Themen werden die damaligen, großen kirchlichen und kirchenpolitischen Umwälzung auf die kommunale Eben herunter gebrochen und somit Luthers Wirken und Werk sowie damit verbundene Details auf der Ebene der Städte und Dörfer nahegebracht. Dabei wird Dr. Axel Römer seine Forschungsergebnisse in gewohnt populärer und fesselnder Art und Weise vortragen. Besonders an der Heimatgeschichte Interessierte dürften von den anspruchsvollen und detaillierten Ausführungen des Referenten profitieren. – Unser Bild zeigt ein historisches, allerdings viel jüngeres Dokument aus Schönfeld: ein Siegelabdruck von 1928.