Artern

Zur freundlichen Beachtung & aktuelle Meldungen

Aratora

Sie suchen im Handel nicht mehr erhältliche ARATORA-Schriften?

Von den bislang zwanzig Jahrbüchern der Reihe ARATORA seit 1991 ist ein Drittel ausverkauft und somit nicht mehr im Handel oder beim Verein erhältlich. Dies betrifft die Ausgaben 2/1992, 3/1993, 4/1994, 6/1996, 8/1998, 9/1999 und 10/2000, weiterhin einige unserer Sonderschriften, so jene über den Braunkohlebergbau, die Kyffhäuserkleinbahn, das Elektrizitätswerk Bretleben, den Stadtbrand von 1683 oder über die Siegel und Wappen der Stadt Artern. – Je nach Angebotslage und Rücklauf werden diese Schriften in geringer Zahl als antiquarische Exemplare seitens des Heimatvereins ARATORA angeboten. Interessenten schauen bitte unter der Rubrik JAHRBÜCHER nach, ob dort gesuchte Ausgaben angeboten werden und melden sich telefonisch oder per Mail beim Vorstand, wenn Sie ein oder mehrere dieser gebrauchte Exemplare erwerben möchten! Gleiches gilt, wenn Sie genannte Bücher an den Verein zurückgeben möchten, um Interessierten eine Freude zu bereiten. – Hinweis: Andere als oben notierte Bücher werden nicht zurückgenommen, da diese noch vorrätig sind.


Artern 1727

Alte Dokumente gehören in ein Archiv – nicht auf den Müll!

Immer noch landen wichtigste historische Dokumente, Fotos und Bücher im Abfall. Wie viele unwiederbringliche Belege, Sammlungen und Forschungen sind so aus Unkenntnis oder Bequemlichkeit endgültig den Weg alles Irdischen gegangen? Wohl leider mehr als genug! Daher die ganz herzliche Bitte um Nachricht, wenn z. B. Haushaltsauflösungen anstehen und damit für historisches Material möglicherweise Gefahr besteht entsorgt zu werden. Bitte rufen Sie uns an (Tel. 03466 /320139), wir kommen gern vor Ort und nehmen die Unterlagen in Augenschein bzw. stellen diese gern für die Nachwelt kostenlos sicher. – Wenn Sie eventuell vorhandene Einzelbelege, Bilder oder Sammlungen jedoch selbst behalten möchten, danken wir für Ihr Entgegenkommen, diese Unterlagen für unsere Forschungen bzw. die Vereinssammlung scannen, kopieren bzw. fotografieren zu dürfen.


Reprint

Drei alte Arterner Namenregister jetzt kostenlos anfordern!

Durch sehr viel Fleiß und Engagement liegen zwischenzeitlich drei Registraturen von Veröffentlichungen des Heimatvereins ARATORA vor, die von Walter Kawe aus Artern erstellt worden sind, so eine Aufstellung sämtlicher Namen der in den bislang veröffentlichten Zeitschriften der Reihe ARATORA, also von 1991 bis 2010, vorkommenden Personen, weiterhin ein Namenregister der im September 2011 veröffentlichten und jetzt ausverkauften Arterner Stadtchronik des 19. Jahrhunderts „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner und erst jüngst eine Registratur für das Anfang Dezember 2012 erschienene und gleichfalls vergriffene Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert - Arterner Handwerker und Geschäftsleute von 1800 bis 1900“. Alle drei Register sind als kostenfreie PDF-Datei erhältlich und können beim Vorstand des Heimatvereins ARATORA angefordert werden. Der Versand erfolgt per Email. Ausdrucke sind aufgrund des Umfangs nur in Ausnahmefällen möglich; in diesem Falle wird eine angemessene Spende für Kopierung und Porto zugunsten der Sanierung der Arterner Kirchen-Agenda von 1580 erbeten!


Unstrutbuch

Ausverkauftes Buch wieder erhältlich: „Die Unstrut“ als Nachauflage!

Nachdem die bislang umfangreichste Sachbuch-Veröffentlichung des Heimatvereins ARATORA „Die Unstrut - Geschichte(n) vom Fluss zwischen der Sachsenburger Pforte und dem Wendelstein“ (2015) bereits seit etlichen Monaten ausverkauft ist, diesbezügliche Nachfragen jedoch weiterhin bestehen, ist nun eine zweite, durchgesehene Auflage mit 200 Exemplaren Umfang erschienen. „Durchgesehen“ heißt in diesem Fall, dass einige geringfügige Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden mussten, so die Tilgung kleinerer Fehler in Orthografie und Ausdruck, die sich trotz aller Sorgfalt leider eingeschlichen hatten, bzw. der Austausch einiger weniger Bilder, die zwar identisch aber mit jetzt besserer digitaler Qualität übernommen worden sind. Inhalt und Layout von „Die Unstrut“ blieben von diesen Modifikationen jedoch komplett unberührt und sind deckungsgleich mit der ersten Auflage. – Der Vertrieb (auch per Post) wird wiederum ausschließlich über den Heimatverein ARATORA und „Das Gute Buch“ in Artern abgewickelt. Bestellungen über ISBN bzw. die Gewährung von Buchhändler-Rabatten sind leider nicht möglich! Der Kaufpreis bleibt mit 19,90 Euro konstant zu dem der Erstauflage. Bestellungen können ab sofort wie folgt getätigt werden: Tel. 03466 / 320139 oder Email: verein@heimatverein-aratora.de. – Noch einmal kurz zum Inhalt: Auf 290 Seiten und illustriert mit über 400, überwiegend historischen Abbildungen widmen sich die Autoren Andreas Schmölling (Artern), Dr. Mathias Deutsch (Erfurt) und Binnenschiffer a. D. Hans-Joachim Büchner (Weißwasser) historischen, volkskundlichen, geografischen, verkehrsgeschichtlichen, wasserwirtschaftlichen sowie kartografischen Themen zur Flussgeschichte der Unstrut und Unstrut-Aue. Im Fokus der Untersuchungen, die schwerpunktmäßig den Zeitraum ab ca. 1750 bis um 1950 umfassen, stehen Geschehnisse in und um die Unstrut-Ortschaften Sachsenburg, Oldisleben, Bretleben, Schönfeld, Artern, Ritteburg, Schönewerda, Bottendorf, Roßleben und Wendelstein. Nachstehende Themenblöcke werden im Buch mit mehr als hundert Kapiteln angesprochen und sind reich illustriert: Daten und Fakten zum Fluss; historische Entwicklungsphasen der Unstrut und deren Flusslandschaft; Aberglaube und Brauchtum im Unstrut-Tal; Brücken und Stege, Straßen und Wege; Landwirtschaft im Unstrut-Tal; Fischerei in der Unstrut und ihren Nebenflüssen; Unstrut-Müller und Mühlen; Hoch- und Niedrigwasser sowie Trockenjahre; Hochwassermarken und Kleindenkmale mit Flussbezug; Baden und Schwimmen im Fluss; Unglücksfälle und Selbstmorde; Schiffbarmachung, Schifffahrt, Schleusen und Treidelwesen; wasserbauliche Maßnahmen, Brücken und Wehre; Persönlichkeiten aus der Unstrut-Region; Gewässerverunreinigung bzw. Gewässerschutz; Menschen, Orte und Natur an der Unstrut.


Versteinerter Baum

Sanierungsobjekt aktuell: Wiederherstellung des versteinerten Baums!

Nach erfolgreicher Sanierung des preußischen Provinzsteins sowie der Errichtung einer Kopie desselben im März 2018 wird postwendend vom Heimatverein ARATORA ein weiteres Denkmalprojekt in Artern angegangen: die Restaurierung des versteinerten Baumes an der Veitskirche. Das übermannshohe Denkmal besteht aus dutzenden größeren Einzelstücken von Kieselhölzern aus der Kyffhäuser-Region. Viele dieser Fossilien sind leider nicht mehr am Platz, und vor Jahren schon wurden die entstandenen Lücken lediglich provisorisch geflickt (unser Bild). Zudem ist der Fuß des Denkmals hinüber. Seinen Ursprung hat der versteinerte Baum in Aktivitäten im Vorfeld der Eröffnung des Heimatmuseums in der St. Veitskirche im Sommer 1937. Quasi als botanisches Zeugnis aus dem Erdaltertum sollte dieses Denkmal an die regionale Erdgeschichte erinnern. Der jetzige, etwas abseitige Standort an der Veitskirche wird später dahingehend verändert, dass der versteinerte Baum optisch auffälliger auf dem Rasengrundstück vor dem Langschiff der Kirche steht. Aufgrund des Umfangs der Arbeiten und der damit verbundenen und nicht unerheblichen Kosten wird von vornherein mit einer etwas längeren Zeit gerechnet, um Spenden zu einzuwerben, brauchbare Originalstücke versteinerter Hölzer zu besorgen und die Sanierung als solche durchzuführen. Zur Wiederherstellung dieses schönen Denkmals wurden bislang 1.977,80 Euro (Stand vom 3. Dezember 2018) von Vereinsmitgliedern, Freunden und Interessierten gespendet! Vielen Dank dafür!


Alt-Artern

„Alt-Artern“: Unser aktueller Bildband mit Stadtansichten!

Der jüngste, im Sommer 2018 vom Heimatverein ARATORA veröffentlichte Bildband „Alt-Artern in Bildern – Die Fotosammlung des Schlossermeisters Hans Burghardt (1897-1970)“ bietet erneut eine Zeitreise in die Vergangenheit unserer Heimatstadt, wobei etliche sehr seltene Fotos aus den 1880-1900er Jahren ins Auge stechen. Auf 128 Seiten und illustriert mit 124 historischen Schwarzweiß-Fotos wurde mit diesem Bildband eine direkte Fortsetzung des gleichfalls erfolgreichen Buches „Alte Heimat Artern“ (2017) initiiert. Als Motive im neuen Bildband können hier u.a. erwähnt werden: altes Rathaus, Marktplatz und Wasserstraße, Unstrut und Mühlgraben, alte Domäne, Schulgebäude, Johannisstraße, Sole und Saline, Industrieviertel, Franz-Schubert-Straße usw. Auch einige hübsche alte Ansichten aus Nachbardörfern als Bestandteile der genutzten originalen Sammlungen sind zu sehen. Der wiederum attraktive Bildband ist im handlichen Querformat A5 gedruckt, unser Bild zeigt den Buchumschlag mit winterlicher Stadtansicht vom Weinberg aus. Der Verkaufspreis des Buches beträgt 12,00 Euro. Die Auflage beläuft sich auf lediglich 300 Exemplare! Interessierte möchten deshalb nicht allzu langen zögern! Unser neuer Band kann ab sofort beim Heimatverein ARATORA sowie im „Guten Buch“ in Artern erworben werden. Telefonische Bestellungen für den Postversand sind möglich. – Ein dritter und vorläufig wohl letzter Bildband ist bereits in Arbeit und wird zur Mitte 2019 erscheinen. Dessen vorläufiger Arbeitstitel lautet „Damals in Artern“.


Kleinbahn

Letztmalige Auflage der „Kyffhäuser-Kleinbahn 1916-1966“ erschienen!

Ein publizistischer Dauerbrenner des Heimatvereins ARATORA seit über einem Vierteljahrhundert ist wieder da! Aufgrund zahlloser Nachfragen und Bitten aus Nah und Fern erschien die bislang erfolgreichste Sonderschrift mit dem Titel „Die Kyffhäuser-Kleinbahn Artern-Berga/Kelbra 1916-1966“ nun bereits in sechster Auflage, nachdem unsere zuletzt 2016 nachgedruckte Charge (als  einzige Bucherscheinung zum damaligen Doppeljubiläum dieser Bahnstrecke!) binnen nur einer Woche komplett ausverkauft war. Ähnliches deutet sich jetzt schon wieder an, da bereits eine sehr beachtliche Zahl von bestellten Exemplaren per Post verschickt bzw. in Artern und Umgebung in den Direktverkauf gekommen ist. Allerdings wird die Ausgabe von 2018 auch definitiv die letzte sein, denn aus produktionstechnischen Gründen können weitere Auflagen nun leider nicht mehr folgen! – Seit dem 8. Dezember 2018 ist das im Manuskript unveränderte und lediglich im Farbfototeil leicht modifizierte Büchlein (88 Seiten mit 67 Abbildungen) in einer wiederum nur mäßig hohen Auflage erschienen. Diese ist beim Heimatverein ARATORA sowie im „Guten Buch“ in Artern erhältlich. Andere Bezugsmöglichkeiten gibt es nicht! – Auswärtige Eisenbahn- und Heimatfreunde können gern telefonisch oder per Email bestellen, der Versand mit Rechnungslegung. Das Buch kostet 7,00 Euro, die Kosten für Porto und Verpackung betragen 1,50 Euro. Bitte jedoch zu beachten, dass das Buch nicht in größeren Mengen (max. drei Exemplare) an private Interessenten verkauft wird, auch erfolgt keine Abgabe an Händler oder Wiederverkäufer! – Noch ein wichtiger aktueller Hinweis für unsere auswärtigen Interessenten bzw. Besteller: Letztmaliger Postversand der „Kyffhäuser-Kleinbahn“ im Jahr 2018 findet am Freitag, 21. Dezember (Vormittag) statt. Bestellungen, die nach diesem Termin eintreffen, werden urlaubsbedingt erst wieder ab Mittwoch, 2. Januar 2019 bearbeitet.


Artern

Bewahrt & publiziert: Ihre alten Bilder für unsere Bücher!

Auch für unsere derzeit in Arbeit befindlichen bzw. geplanten Bücher und Broschüren bitten wir unsere Mitglieder, Freunde, Interessierte und Homepagebesucher um Mithilfe! In fast 30 Jahren Publikationstätigkeit mit rund fünfzig Veröffentlichungen über unsere Heimatstadt Artern sowie die nähere Umgebung wurden bereits zigtausende Fotos und Dokumente publiziert. So interessant und aufschlussreich dieser überwiegend aus historischen Postkarten und „Standardmotiven“ bestehende Fundus auch ist, an den Reiz privater Aufnahmen kommen diese oftmals nicht heran. Bitte helfen Sie deshalb auch künftig bei der Motivfindung mit und stellen Sie uns besonders die „Schätze“ aus privaten Fotoalben leihweise zur Verfügung. Oder sprechen Sie mit uns über das Leben Ihrer Vorfahren an und mit der Unstrut, damit diese Überlieferungen festgehalten und erhalten bleiben! – Aus Erfahrung nachstehend noch folgender wichtiger Hinweis: Alle unsere Veröffentlichungen, deren Inhalte und Abbildungen bzw. auch der komplette Umfang dieser Homepage sind urheberrechtlich geschützt. Bücher und Webpräsenz sind somit keine kostenlose Quelle zur Aufhübschung z. B. von Internetauftritten und besonders in den sog. sozialen Netzwerken mangels eigenem relevanten Bildmaterial! Die Publikation in anderen, auch elektronischen Medien setzt in jedem Fall vorherige schriftliche Zustimmung voraus. Das gilt ebenso für die Veröffentlichungen von ARATORA-Autoren in anderen Verlagen bzw. unter Regie anderer Herausgeber. Vielen Dank für Kenntnisnahme und Beherzigung!


Kibu-Suche

Suche nach verschollenen Kirchenbüchern aus unserer Heimat!

Die Freude über die jüngst aufgetauchte Abschrift eines Arterner Taufregisters für die Jahre 1902 bis 1906 (siehe unsere aktuelle Meldung vom 29. März 2016) kann leider nicht jene Verluste aufwiegen, die den evangelischen Gemeinden in unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda infolge Diebstahls bzw. Nichtrückgabe von Archivalien entstanden sind. Aus diesem Grund werden nachstehend jene Kirchenbücher benannt, die leider abhanden gekommen sind. Zugleich wird um Mithilfe bei der Wiederbeschaffung dahingehend gebeten, bei historischen oder genealogischen Forschungen wachsam zu sein, vor allem aber, wenn Kirchenbücher oder andere kirchliche Archivalien zum Kauf angeboten werden bzw. bei Recherchen sich solche unberechtigt als in Privatbesitz befindlich herausstellen. In diesen Fällen wird um Nachricht an den Archivbeauftragten des Kirchenkreises Eisleben-Sömmerda, Pfarrer Hans-Martin Kohlmann in Wippra (Tel. 034775 / 20348 bzw. kirche-wippra@gmx.de), oder an das Archiv der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen in Magdeburg (Tel. 0391 / 50665990 bzw. archiv.magdeburg@ekmd.de) gebeten. Jede Mitteilung wird vertraulich behandelt! Für die Auffindung nachstehender Kirchenbücher (KB) aus unserem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda sind Belohnungen ausgesetzt worden:

Günstedt: KB 1598-1665,
Günstedt: KB 1757-1799 (aus dem Pfarrhaus gestohlen; zwei weitere verschollene Kirchenbücher sind der Kirchengemeinde als Postpaket aus Mecklenburg-Vorpommern zugeschickt worden!),
Hohlstedt: KB 1579-1700 (aus dem Pfarrhaus Wallhausen gestohlen!),
Hohlstedt: KB 1700-1768,
Hohlstedt: KB 1769-1821,
Langenroda: KB 1599-1708 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Mansfeld: KB 1571-1667 (aus dem Amtszimmer des Pfarrers gestohlen!),
Sotterhausen: KB 1659-1786 (an Ahnenforscher ausgeliehen und nicht zurückgegeben!),
Wallhausen: KB 1636-1690 (im Pfarrhaus Wallhausen gestohlen; ein weiteres verschollenes Kirchenbuch wurde von unbekannter Person wieder in den Gemeinderaum gelegt!) und
Wallhausen: KB 1749-1780.


Clerus Mansfeldicus

Auffindung & Erhalt alter kirchlicher Akten - Gegenbeispiele aus Artern!

Seit Sommer 2016 hat der Heimatverein ARATORA aufgezeigt, das es auch anders gehen kann: Eine zuvor auf einem Trödelmarkt angebotene (bislang unbekannte) Abschrift aus dem Taufbuch der evangelischen Gemeinde Artern, betreffend die Jahre 1902 bis 1906 mit rund 800 Einträgen, konnte vom Anbieter erworben werden und ist dem hiesigen Pfarramt als Schenkung zur Verwahrung und Digitalisierung übergegeben worden. Zudem übernahm im selben Jahr der Heimatverein ARATORA die alles anderen als geringen Kosten für die Komplettsanierung eines arg zerlesenen Kirchenbuches mit den Eintragungen der Sterbefälle in der Gemeinde Artern zwischen den Jahren 1855 und 1905. In aufwendiger Handarbeit ist dieser Foliant in Halle/S. frisch eingebunden worden, zuvor wurden Klebungen vorgenommen sowie die Einzelseiten repariert. – Und im Februar 2018 wurde nach fast einjähriger Wiederherstellung im Zentrum für Bucherhaltung in Leipzig bzw. wiederum bei Buchkünstlerin und Restauratorin Syrta Traub in Halle eine rundum erneuerte Kirchen-Agenda von 1580 an die evangelische Gemeinde Artern übergeben. Dieses zuvor im aufgelösten, hiesigen Pfarrarchiv befindlich gewesene Buch diente Arterner Pfarrern lange Zeit als Leitlinie zur Umsetzung der lutherischen Lehre und für das Gemeindeleben. – Zudem wurde durch den Heimatverein ARATORA ein größerer Teil der jährlichen Kirchenrechnungen des 19. Jahrhunderts der evangelischen Gemeinde Artern aus Privatbesitz erworben. Die zugesagte Schenkung an das zuständige Kirchenarchiv in Kindelbrück (Superintendentur) steht noch aus, da die Akten zuvor noch gesichtet und ausgewertet werden sollen. – Weitere Unterstützungen beim Erhalt wertvoller alter Bücher aus dem Bestand der Kirche Artern wird es auch in Zukunft geben!


Orgelweihe

Spendenaufruf 2018: Statik bedroht Orgel der Marienkirche!

Die Summe könnte nicht deprimierender sein: 300.000 Euro! Auf diesen horrenden Betrag wird die Wiederherstellung der Statik geschätzt, die derzeit den Fortbestand der Orgel in der Arterner Marienkirche akut bedroht. Die Feststellung des Ungleichgewichts der „Königin der Instrumente“ ist das Resultat einer Untersuchung im Frühjahr 2017: die beiden Pedaltürme kippen nach innen, zudem droht das Instrument, sich auch noch nach vorn zu bewegen. Grund dieses Zustandes ist, dass die Masse der Orgel nicht mehr auf deren gesamte Standfläche abgeleitet wird, sondern sich nur noch auf lediglich zwei Punkte konzentriert! Hilfe tut Not, um die bereits in Teilen verschobene Orgel zu erhalten – und zwar sehr schnell. Der Heimatverein ARATORA wird nach Kräften mitzuhelfen versuchen, Geld zu sammeln und an die Kirchengemeinde weiterzuleiten, um diesen bedrohlichen Zustand baldmöglich abzuwenden. „Die in den Jahren 1693-1697 von dem Mechanikus Thiele aus Erfurt gebaute und im Jahre 1807 von dem Mechanikus Krug aus Merseburg reparierte Orgel in der Stadtkirche zu Artern“ bzw. deren nachfolgendes, aus Eisleben geholtes Instrument darf nicht gesperrt werden oder sich gar noch mehr verziehen! Also, bitte helfen Sie mit, dieses unsägliche Szenario abzuwenden, oder können Sie sich Heiligabend ohne die große Orgel vorstellen? Spenden dafür nimmt der Heimatverein ARATORA über dessen Bankverbindung (siehe auf dieser Homepage unter VEREIN) oder gern auch in bar entgegen. Ob Münzen oder Scheine, die dafür gegebenen Beträge werden der Kirchengemeinde Artern zur Mitfinanzierung der Abwendung des statischen Problems zugeführt. Zum Jahresende 2017 konnten bereits 650,00 Euro Spenden an Pastorin Lena Burghardt überreicht werden, die innerhalb nur eines halben Jahres eruiert worden sind. Auch 2018 wird der Heimatverein ARATORA weiter für diesen Zweck sammeln: zu Veranstaltungen und bei Anlässen. So konnten im ersten Halbjahr 2018 rund 180,00 Euro Spende für die Orgelsanierung zugeführt werden. Allein im zweiten Halbjahr 2018 kamen bislang rund 800,00 Euro zusammen. Bitte helfen auch Sie mit, die Zeit drängt! – Unser Bild zeigt die Titelseite einer Broschüre zur Orgelweihe 1984.


Versand Kleinbahn

Dienstag, 11. Dezember 2018

Nachdem auch in diesem Jahr erfreulich hohes Interesse an aktuellen Erzeugnissen zur publizierten Stadtgeschichte verzeichnet werden konnte, war der Weihnachtsmarkt in Artern am vergangenen Wochenende eine erneute Bestätigung dessen. So lauerten die ersten Käufer am Sonnabend bereits eine Dreiviertelstunde (!) vor Markteröffnung ungeduldig an unserer Verkaufsbude, die natürlich noch geschlossen war. Und so ging's beide Nachmittage munter weiter: viel Publikum trotzdem Wind und Regen! Im Mittelpunkt stand natürlich die erst einen Tag zuvor ausgelieferte Neuveröffentlichung der inzwischen sechsten Auflage der Broschüre „Die Kyffhäuser-Kleinbahn Artern – Berga/Kelbra 1916-1966“ als definitiv letzte Charge, die gedruckt wird. – Während sich auf dem Weihnachtsmarkt die Mehrzahl der Käufer aus Artern und der näheren Umgebung rekrutierten, waren etliche auch aus dem Kreis Mansfeld-Südharz und von anderswoher gekommen, um Broschüren zu erwerben. Seit gestern kann die „Kleinbahn“ nun auch im Guten Buch in Artern sowie über den Heimatverein ARATORA zum Preis von 7,00 Euro erworben werden. Andere Bezugsmöglichkeiten gibt es nicht! – War der Handverkauf am Wochenende schon sehr beachtlich, war die bisherige Anzahl der Besteller via Telefon und Internet (teilweise im Stundentakt und kürzer) beinahe überwältigend. Deshalb war prozentual schon vor Erscheinen ein Drittel der Gesamtauflage reserviert und mittlerweile zur Postverschickung gegeben worden (unser Bild)! – Die auf dem Arterner Weihnachtsmarkt häufig gestellte Frage, ob die proklamierte letztmalige Auflage der „Kleinbahn“ nur ein Werbetrick sei, muss verneint werden. Grund ist, dass die bisherige Herstellungsweise modernen Anforderungen im Druckwesen nur noch sehr bedingt entspricht. Mit Schließung der Druckerei Möbius in Artern zum Jahresende 2018 kann deshalb dieses Buch mit der bislang benutzten Vorlage nicht mehr weiterverwendet werden. Hierzu müssten ein kompletter Neusatz sowie auch textliche und bildliche Erweiterungen erfolgen, wozu aber mittelfristig die Kapazitäten fehlen. Deshalb ist die aktuelle Auflage der „Kyffhäuser-Kleinbahn“ definitiv leider die letzte! So, wie sich aktuell Nachfragen, Bestellungen und Verkauf präsentieren, wird auch diese Charge in absehbarer Zeit schnell wieder ausverkauft sein!


Schwimmbad

Freitag, 7. Dezember 2018

Etliche „zarte Fräuleins“, angetan mit sicherlich nur damals als schick empfundenen Badeanzügen sowie markanten Pneumant-Badekappen über der Haarpracht, zieren als Blickfang eine kleine Sammlung von Dokumenten über die feierliche Übergabe des Arterner Sole-Schwimmbades am 24. Juni 1967, die dieser Tage dem Heimatverein ARATORA überlassen worden ist. Weitere privat aufgenommenen Fotos zeigen die große Gästeschar am Rande des Schwimmerbeckens mit auf Startblöcken stehenden Jungs; bereit zum ersten Sprung ins Wasser (unser Bild). Ebenso, wie diese jungen Hüpfer von damals inzwischen zu gestandene Damen und Herren gereift sein dürften, haben auch die beigefügten gedruckten Dokumente zwischenzeitlich etwas mehr als ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel. – Denn komplettiert wird die Sammlung durch etliche Zeitungsausschnitte mit Berichterstattungen über die Errichtung des neuen Bades. Detailliert werden die in lediglich 128 Tagen vollzogene Erbauung geschildert sowie maßgebliche, am Bau beteiligte Personen benannt. Damals hatte sogar der Bürgermeister noch Zeit, Leserbriefe zu schreiben, wie ein solcher von Karl Rumpf beweist, der die Bauarbeiten beschreibt und die Beteiligten lobt. Im Nachgang der Arbeiten jubelte eine Zeitung, die Organisation und der Bau des Bades in Artern wären „lexikonwürdig“! Eine andere übertitelt „... so machen wir Geschichte“. – Die wohl interessanteste Abbildung aus der damaligen Presse zeigt das Gelände an der Unstrut vor Beginn des Umbaus. Die weiteren Zeitungsfotos bilden Bauarbeiten ab: Bagger im Einsatz sowie Handwerker beim Betonmischen, Kiesfahren und während der Pflasterarbeiten. Von den damaligen Koryphäen auf der Baustellen werden mit Porträt gewürdigt: Paul Degenhardt, Karl Schünzel, Paul Schröder sowie Kurt Schönerstedt. Letzterer, ein hervorragender Turner, war – vielen ehemaligen Schülern noch als Sportlehrer bekannt – aufgrund seines strengen Regiments im Unterricht unbeliebt; deswegen hatten ihm seine Zöglinge einen „treffenden“ Spitznamen verpasst.


Ernst Schröder

Dienstag, 4. Dezember 2018

Das trübe und regnerische Wetter am ersten Advent lud so gar nicht ein, dem an diesem Tag anberaumten Flohmarkt in der vormaligen Kyffhäuserhütte einen Besuch abzustatten. Dennoch wurde der vorgestrige Vormittag eben dafür genutzt; zum Glück! Leicht fröstelnde Händler boten dort ihre „Antikwaren“ an, bzw. es wühlten sich Besucher durch die Auslagen. Dem inzwischen auch auf Flohmärkten geübten Auge nach lokalen und regionalen Historien aller Art entging dabei nicht, dass auf einem Tisch in der äußersten Ecke der Halle ein überdimensionales altes Foto herausragte. Und tatsachlich, die Hoffnung trog nicht: Es war eine historische Aufnahme aus Artern. Das leicht bestaubte Glas ließ auch sogleich das schon etwas verblasste Motiv erkennen: der Altbau des Geschäftes von Handelsmann Ernst Schröter am westlichen Ausgang des Salzdamms mit der Hausnummer 2 (unser Bild). Die Aufnahme muss um 1900 von einem professionellen Fotograf gemacht worden sein; darauf lassen die Qualität und der Detailreichtum des 40 x 30 Zentimeter großen Fotos schließen. In der Tür ist wohl der Hausherr zu sehen, daneben stehen bzw. sitzen sechs Kinder bzw. Jugendliche. Links und rechts vom Hauptmotiv wurden noch Teile der beiden Nachbargebäude abgebildet. Ein unerwarteter und sehr schöner Fang – mit diesem fröhlichen Gedanken ging es zum Bezahlen. „Und das andere Bild willst Du wohl gar nicht haben?“, fragte der Händler beiläufig und wies auf eine vor lauter Aufregung ignorierte Aufnahme, die sichtlich jünger war und um 1920 aufgenommen worden sein muss. Diese zeigt, in gleichen Abmessungen wie das andere Bild, ebenfalls das Grundstück von Ernst Schröter, diesmal jedoch im Hochformat und mit zwischenzeitlich gemachten baulichen Veränderungen (Anbau eines weiteren Wohngeschosses). Auch die zwei Nachbarhäuser waren erneut mit auf dem Bild. Leider ist dieses Foto mit einem erheblichen Riss versehen, was jedoch dessen historische Aussagekraft nicht mindert. – So waren es letztlich sogar zwei sehr schöne Alt-Arterner Abbildungen, die den Weg ins Archiv des Heimatvereins ARATORA antraten, erworben für einen äußerst fairen Preis! Aufgefunden worden waren beide Fotos bei einer Haushaltsauflösung in der Altstadt. In der kommenden Zeit werden entsprechende Recherchen zur Hausgeschichte vorgenommen, um etwas mehr Licht in die Vergangenheit dieses markanten Wohn- und Geschäftshauses zu bringen.


Winterspaziergang

Freitag, 30. November 2018

Die in gut drei Wochen beginnenden Weihnachtsferien sind für ebenso umfangreiche wie zeitintensive Vorbereitungsarbeiten (Texterstellung, Scannen und Layouten) zu zwei Veröffentlichungen im nächsten Jahr vorgesehen: Neben der angestrebten kompletten Fertigstellung des (N)Ostalgie-Kalenders 2020, der dann zum Zwiebelmarkt 2019 erscheint, wird vor allem der Bildband „Damals in Artern“ als letzter Teil einer Trilogie mit bildlichen Wiedergaben von alten Stadt- und Einzelansichten angegangen. – Nach der erfreulich hohen Resonanz der beiden vorherigen Bildbände „Alte Heimat Artern“ (2017) und „Alt-Artern in Bildern“ (2018) ist mit der Herausgabe des „Damals in Artern“ betitelten Buches im Sommer nächsten Jahres eine Edition vollendet, die eine hervorragende stadthistorische Bilddokumentation seit den 1880er Jahren darstellt. Das neue Buch beschränkt sich diesmal auf rund vier Jahrzehnte bildlicher Wiedergaben von Stadt- und Einzelansichten, nämlich von ca. Mitte der 1930er Jahre bis um 1965. Waren bei den beiden zuvor veröffentlichen Bücher die überlassenen Fotokollektionen aus Privatbesitz noch derart umfangreich, dass damit je ein Buch mühelos gefüllt werden konnte, müssen nun mehrere mittelgroße Sammlungen mit alten Ansichten bemüht und zusammengeführt werden, wobei die Bildergeber in Berlin, Sangerhausen und Artern wohnen. Im Laufe des kommenden Halbjahres wird hier immer wieder über den Fortschritt bei der Herstellung des neuen Buches berichtet, das in Umfang und Layout „Alte Heimat Artern“ und „Alt-Artern in Bildern“ angeglichen sein wird, ehe die Veröffentlichung entweder zum Tag der Vereine oder anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2019 erfolgen soll. Vorab hier schon ein der Jahreszeit angepasstes Bild aus dem neuen Buch, einen Spaziergang im winterlichen Salinepark um 1960 zeigend.