Artern

Aktuelles

Sie suchen nicht mehr erhältliche ARATORA-Schriften?

Im Handel nicht mehr vorrätige, weil ausverkaufte Jahrgänge unserer Zeitschrift ARATORA (betrifft die Ausgaben 2/1992, 3/1993, 4/1994, 6/1996, 8/1998, 9/1999 und 10/2000), weiterhin einige unserer Sonderschriften, so über den Braunkohlebergbau und die Kyffhäuserkleinbahn, werden – je nach Angebotslage und Rücklauf – in geringer Zahl als antiquarische Exemplare angeboten. Interessenten schauen bitte unter JAHRBÜCHER nach und melden sich telefonisch oder per Mail beim Vorstand, wenn Sie ein oder mehrere gebrauchte Exemplare erwerben möchten! Gleiches gilt, wenn Sie genannte Bücher an den Verein zurückgeben möchten, um Anderen eine Freude zu bereiten.


Ihre alten Bilder für unsere neuen Bücher!

Wir bitten unsere Besucher um freundliche Mithilfe! Nach mehr als zwanzig Jahren Publikationstätigkeit und in über dreißig Büchern über unsere Heimatstadt Artern sowie die nähere Umgebung wurden zigtausende Fotos und Dokumente publiziert. So interessant und aufschlussreich dieser überwiegend aus historischen Postkarten und „Standardmotiven“ bestehende Fundus auch ist, an den Reiz privater Aufnahmen kommt er oftmals nicht heran. Im diesjährigen Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“ sollen daher neben bekannten Ansichten besonders Bilder veröffentlicht werden, die privat aufgenommen worden sind und die Leben und Arbeiten unser Ahnen dokumentieren. – Selbiger Aufruf gilt auch für das 2013 avisierte Buch mit dem Arbeitstitel „Die Unstrut und ihre Geschichte(n)“, das aus Historie und Volkskunde zwischen Sachsenburg und Wendelstein vom 16. Jahrhundert bis ca. 1950 berichten wird. Hier benötigen wir noch Fotomotive aus den Gemeinden zwischen diesen beiden Unstrut-Burgen, z. B. Schiffsverkehr, Schiffsbau, wasserbauliche Anlagen, Brücken und Furten, Flößerei, Treideln, Hochwasser, Unglücksfälle, Baden und Schwimmen, mit der Unstrut verbundene Berufe und Personen etc. Sehr gern greifen wir auch diesbezügliche Erzählungen und Berichte aus Ihrer Familientradition auf. Bitte helfen Sie auch hier bei der Motivfindung und stellen Sie uns die „Schätze“ aus Ihren Fotoalben leihweise zur Verfügung. Oder sprechen Sie mit uns über das Leben Ihrer Vorfahren an und mit der Unstrut, damit diese Überlieferungen erhalten bleiben!


Kostenloses Arterner Chronikregister anfordern!

Im Nachgang der im September 2011 veröffentlichten und in absehbarer Zeit nicht mehr erhältlichen Arterner Stadtchronik des 19. Jahrhunderts „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner wurde kürzlich ein großes Namenregister vollendet. In dreimonatiger mühevoller Arbeit hat Walter Kawe aus Artern diese Registratur erarbeitet, die sämtliche Personen und Familien dieses Buches alphabetisch erfasst und seitenmäßig zuordnet. Bei Interesse an dieser zwanzigseitigen Aufstellung mit ca. 2.500 Namen wenden Sie sich bitte an den Heimatverein ARATORA und teilen uns Ihre Emailanschrift mit. Sie erhalten dann diese besonders für Heimat- und Familienforscher äußerst aufschlussreiche Registratur kostenlos als PDF auf elektronischem Wege zugesandt.


Kuhlöcher

Mittwoch, 22. Februar 2012

Bereits seit 2005 ist der Tag der Heimatgeschichte im Kyffhäuserkreis für Geschichtsvereine, Ortschronisten und interessierte Bürger ein wichtiger Termin. In seiner achten Auflage wird die diesjährige Veranstaltung mit Vorträgen und Führungen am Sonnabend, 5. Mai 2012 ab 9 Uhr in der Kupferhütte Bottendorf durchgeführt. Themenschwerpunkte sind diesmal der Kupferschiefer- und Braunkohlebergbau in der Region um Bottendorf bzw. Artern. Vorab informierte Kreisheimatpfleger Helmut Köhler schon über das voraussichtliche Programm: Aus der Geschichte des Kupferschieferbergbaues um Bottendorf – Zur Geologie der Region – Kohlebergbau um Artern (unser Bild) - Soziale Verhältnisse im Umfeld des Bottendorfer Bergbaus – Botanik in Bergbaulandschaften. Am Nachmittag werden Führungen durch die Kupferhütte sowie durch die Gemeinde Bottendorf mit Besichtigung der Kirche angeboten, zudem Wanderung zu den Bottendorfer Höhen. Für diese Veranstaltung wird ein Tagungsbeitrag von 6,00 Euro erhoben (beinhaltet Mittagessen), Parken an der Kupferhütte ist kostenfrei, für Vereine besteht Möglichkeit zur Literaturpräsentation bzw. Darstellung von aktuellen Forschungsergebnissen. Zudem werden Kaffee und Kuchen angeboten. Einzelheiten zum Tag der Heimatgeschichte folgen rechtzeitig. – Unser Bild zeigt eine historische Aufnahme der Kuhlöcher, ein egemaliger Braunkohlenbau bei Voigtstedt. Auch dieses Bild wird in unserem neuen Chronikbuch, das am 9. September 2012 erscheint, publiziert.


Altwege um Reinsdorf

Montag, 20. Februar 2012

Der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (www.bhu.de) hat „Historische Wege“ zum Kulturdenkmal des Jahres 2012 gekürt und damit ein wichtiges Element der Standortunabhängigkeit und des Verkehrs seit der Frühgeschichte in den Mittelpunkt gestellt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich in Europa ein recht weitläufiges Wegenetz mit den unterschiedlichsten Wegetypen. Diese Wegenetze sind Zeugnis unserer Kulturhistorie mit zunehmender Mobilität sowie des sozialen und kulturellen Austauschs. Gleichzeitig liefern sie Anstöße zur Entwicklung von Kulturräumen. – In der Wahrnehmung der Kulturlandschaft können alte Wege durchaus unauffällig sein, so z.B. Weide- und Triftwege. Andere Wege – wie Kanäle oder Eisenbahntrassen – fallen dagegen meist unmittelbar auf. Mit dem Kulturdenkmal des Jahres weist der BHU auf die historische und aktuelle Bedeutung historischer Wege hin. In jedem Fall sind Wege Zeugnisse der Beziehungen zwischen Menschen - sowohl kleinräumig als auch zwischen Nationen. Sie bieten daher die Chance zu Kommunikation. Für alle Wegeformen gilt: Mit dem Fortfall von politischen, wirtschaftlichen und sozialen Organisations- und Nutzungsformen im Laufe der Geschichte verlieren Wege ihre direkte funktionale Bedeutung und können durch Fortfall der Nutzung und Instandhaltung auch im Landschaftsbild verlorengehen. Mit dem Verschwinden von historischen Wegen geht auch ein Verlust von Elementen unserer Kulturlandschaft einher. Wegbegleiter wie etwa Herbergen und Gasthäuser, Rast- und Umspannplätze, Kapellen und Bildstöcke, Grenz- und Meilensteine zählen dazu. Gerade diesen Elementen gebührt jedoch unsere große Aufmerksamkeit, denn mit ihnen lassen sich die Geschichte, Funktion und Eigenart von Wegen belegen. Umso wichtiger ist es, historische Wege als Quellen der Kultur- Agrar-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte bewusst zu machen. Heimatforschern kommen hierbei nachhaltige Aufgabe zu! Wichtige diesbezügliche Artikel stammen aus der Feder von Vereinsmitglied Prof. Friedrich Schneppe in der Zeitschrift ARATORA 20/2010: „Alte Wege und Straßen nach Reinsdorf. Zur Geschichte der Wege zwischen Artern und Heldrungen“ (unser Bild zeigt skizzenhaft und rot markiert alte Wege im Raum um Reinsdorf), weiterhin ein Aufsatz über alte Rennwege in der Kyffhäusergegend, veröffentlicht während der 1980er Jahre in den Historischen Beiträgen zur Kyffhäuserlandschaft des Museums Bad Frankenhausen. Ebenfalls der Altstraßen- und Wegeforschung widmete sich zu DDR-Zeiten eine monothematische Borschüre aus der Reihe „Urgeschichte und Heimatforschung“ des Museums für Ur- und Frühgeschichte Thüringens. Ein historisches Standardwerk zur Siedlungsgeographie und damit zur Altstraßenforschung von Dr. Otto Schlüter: „Die Siedelungen im nordöstlichen Thüringen“, 1903 kann beim Heimatverein ARATORA gern eingesehen werden.


Broschüre

Samstag, 18. Februar 2012

Der Verkehrshistoriker Tommy Pfennig aus Erfurt beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit der Eisenbahngeschichte um den Kyffhäuser. Neben den bekannten Bahnlinien in der Region, wie der Kyffhäuserbahn Bretleben – Bad Frankenhausen – Sondershausen oder der Unstrutbahn Artern – Naumburg, gibt es noch eine weitere, fast vergessene Bahnlinie - die Kyffhäuserkleinbahn. Diese Kleinbahn, oftmals verwechselt mit der Kyffhäuserbahn, wurde 1916 eröffnet und trug dazu bei, dass die Kyffhäuser-Region bis 1966 von einem dichten Eisenbahnnetz umringt war. Ein halbes Jahrhundert fuhren die Züge der Kleinbahn durch das nördliche Kyffhäuservorland, um mittels Dampf- oder Dieselkraft Personen und Güter zwischen den Bahnhöfen bzw. Haltpunkten zu transportieren. Warum diese Bahn auch Rübenbahn genannt wurde und warum sie bis heute in der Erinnerung der Bewohner entlang der ehemaligen Strecke zwischen Artern und Berga/Kelbra einen festen Platz einnimmt, diese und weitere Fragen beantwortet Tommy Pfennig in drei Tagen mit einer dokumentarischen Zeitreise durch die Jahre 1916 bis heute. Mit viel Fleiß und Engagement hat der Referent in den vergangenen zehn Jahren ein einmaliges Archiv zu dieser Thematik aufgebaut (und sucht immer noch weiteres Material!). Neben zahlreichen Abbildungen stellt Tommy Pfennig auch einen Film mit Aufnahmen der letzten Betriebstage sowie der letzten Fahrt der Kyffhäuserkleinbahn vor. Zu diesem Vortrag am Dienstag, 21. Februar 20212 um 19.30 Uhr im Schloss zu Bad Frankenhausen laden sehr herzlich das Regionalmuseum und der Heimat- und Museumsverein Bad Frankenhausen ein. – Unser Bild zeigt den Titel der ausverkauften Sonderschrift unseres Vereins von 1994 über die Kyffhäuserkleinbahn. Einige wenige, erst kürzlich erworbene antiquarische Exemplare können Eisenbahnfreunden am Rande des Vortrages durch den Heimatverein ARATORA angeboten werden.


Holzhäuser

Donnerstag, 16. Februar 2012

Vor wenigen Tagen erreichte uns wieder einmal Post von der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen im Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt, verbunden mit der Übersendung von Neuveröffentlichungen - beide herausgegeben von der Volkskundlichen Kommission für Thüringen e.V. In Ausgabe 5 der Hohenfeldener Hefte werden auf 160 Seiten „Häuser aus Holz. Umgebinde- und Blockhäuser, Holzschindeldächer“ in elf gut illustrierten und aufschlussreichen Artikeln behandelt. Unter Umgebindehäusern wird ein spezieller historischer Haustyp verstanden, der Blockbau-, Fachwerk- und Massivbauweise miteinander verbindet. Mit diesem Buch wird ein höchst interessanter Ausflug in die Geschichte des historischen Holzhausbaus in Thüringen und Sachsen unternommen – und damit mannigfaltigen Ideen und Anregung auch für die hiesige regionale Heimatgeschichtsforschung. – Die neuesten TVV-Nachrichten vom Dezember letzten Jahres als weitere uns zugesandte Publikation beinhalten Berichte aus der Volkskundeforschung, so Kulturgeschichtliches aus der Region um Waltershausen, über historische Flurumzüge und Grenzkontrollen in Ingersleben, Apoldaer Feuerordnung von 1760, über das Kolloquium „Das Pfarrhaus als Gegenstand interdisziplinärer Forschung“, weiterhin kleinere Mitteilungen sowie Nachrichten aus der Arbeit der Volkskundlichen Beratungsstelle, der Thüringischen Vereinigung für Volkskunde sowie der Museen Hohenfelde, Erfurt, Eisenach und Kloster Veßra. – Beide Neuveröffentlichungen können gern beim Heimatverein ARATORA eingesehen werden; trotz ihrer eher nicht in unsere Region tendierenden Themen bieten sie wichtige Anhaltspunkte und Anregungen für die heimische Forschung.


Dienstag, 14. Februar 2012

Einer Legende zufolge war es der russische Feldmarschall Reichsfürst Grigori Alexandrowitsch Potemkin, der - um seiner Zarin Katharina II. das soeben eroberte Krimgebiet schmackhaft zu machen - entlang des Fahrweges der Kaiserin buntbemalte Kulissen von Dörfern errichten ließ. Ähnliches ist kürzlich auch in Artern geschehen. – Besonders in den vergangenen zwei Jahrzehnten sind nicht wenige, einst markante und teils stadtbildprägende geschichtsträchtige Häuser den Weg alles Irdischen gegangen. Jüngstes Beispiel in dieser Reihe befindet sich in der Nordhäuser Straße. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurden hinter einem schnöden Bauvorhang Stück für Stück das Wohnhaus auf unserem Bild abgetragen. Dessen orangefarbenen Backsteine und besonders die bärtigen Faunköpfe als Dekors waren für unsere Stadt einmalig. Das um die hundert Jahre alte Wohnhaus ist jetzt (fast) nicht mehr; nur noch dessen nackte Fassade steht entlang der Fahrbahn. Die oberen Etagen sind abgetragen worden, der Blick durch die Fenster im Hochparterre gibt den Blick frei auf eine eingeebnete Fläche, dort wo sich einst der Gebäudekörper befand. – Natürlich streiten, wie überall, auch in Artern der Wunsch nach Erhalt und Sanierung mit dem leider sprichwörtlichen „guten Willen“ zwischen Daumen und Zeigfinger. Und wie so oft scheitert es halt am schnöden Mammon – so leider auch hier! Immerhin kann nunmehr mit gutem Grund auch dieses einst repräsentative Haus zumindest als Foto in unser nächstes Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“ aufgenommen werden. Vielleicht ist das ein kleiner Trost für alle Architekturnostalgiker, die sich mit dem zeitgeistigen bundesdeutschen Verständnis von stilloser und rein funktionaler Hausbaukunst bzw. emsig-hektischer Drauflos-und Kaputtsanierung alter Baukörper längst nicht mehr anfreunden und einverstanden erklären können!


Braunkohlebergbau

Sonntag, 12. Februar 2011

Die Ende vergangenen Jahres initiierte Rückkaufaktion teils längst vergriffener ARATORA-Jahrbücher und Sonderschriften ist nur auf bedingtes Interesse gestoßen. Leider nur relativ wenige Leser konnten oder wollten sich von erbetenen Buchdubletten trennen, um damit anderen Interessenten deren Sammlung zu vervollständigen. Immerhin können wir jetzt zum Preis von jeweils 5,00 Euro anbieten: Zeitschrift ARATORA 2/1992 (1x), ARATORA 3/1993 (1x), ARATORA 4/1994 (1x), ARATORA 6/1996 (1x) und ARATORA 8/1998 (1x). Weiterhin fanden fünf Exemplare von „Die Kyffhäuser-Kleinbahn“ und ein Buch „Braunkohle-Bergbau um Artern“ (unser Bild) den Weg zurück zum Heimatverein – ebenfalls für je 5,00 Euro das Stück. Der Zustand der Bücher ist durchweg zufriedenstellend, kleinere Nutzungs- und Lagerungsspuren fallen ins Auge, jedoch finden sich keine Anstreichungen oder fehlender Seiten. – Heimatfreunde, denen noch Bände fehlen, melden sich bitte beim Vorstand (Tel. 03466 / 320139). In naher Zukunft ist damit zu rechnen, dass noch einige weitere Exemplare vergriffener Schriften retour kommen, da sich Abgabewillige zwar gemeldet, ihre Bücher jedoch noch nicht zurückgegeben haben. – Wer Doppelexemplare aus seiner Sammlung noch abgeben möchte, melde sich bitte. Angenommen werden folgende ARATORA-Bücher: Nr. 2, 3, 4, 6, 8, 9 und 10 sowie unsere Broschüren über die Kyffhäuser-Kleinbahn und den Braunkohle-Bergbau (Rückkaufpreis ist analog dem Verkaufspreis, also 5,00 Euro). – Nachsatz: Liebe Besucher, vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Schriften. Bis auf vier Exemplare der Broschüre über die Kyffhäuserkleinbahn, die z. Z. noch vorliegen, fanden bereits kurz nach Veröffentlichung obigen Textes die angebotenen antiquarischen ARATORA-Jahrbücher neue Besitzer. Also deswegen bitte nicht mehr anfragen. Sobald weitere rückgekaufte Bücher eingetroffen sind, wird dies bekanntgegeben!


Freitag, 10. Februar 2012

Selbst erfahrene Heimat- oder Familienforscher stehen mitunter vor schier unlösbaren Problemen, so z. B. mit Fotos von Personen, Gruppen oder Baulichkeiten, die sachlich bzw. von den Abbildungen nur schwer oder scheinbar gar nicht einzuordnen sind. Da hilft nur resignieren und beiseitelegen oder hausieren gehen, also Leute befragen. Letzteren Weg möchte der Heimatverein ARATORA gehen und die im Zuge der Neuordnung seiner Bildunterlagen (wir berichteten) nicht zuordenbaren Fotos zur Identifizierung der Öffentlichkeit zugänglich machen. Im Rahmen des nächsten Familiengeschichtlichen Abends im Frühjahr 2012 (oder auch bei Bedarf in der übernächsten Veranstaltung) werden mehrere hundert Bilder vorgelegt, die mit Hilfe unserer Ahnenforscher zugeordnet werden möchten. Dazu sind natürlich auch und insbesondere ganz herzlich interessierte Bürger aus Artern und Umgebung eingeladen. Angedacht ist, mögliche Erkenntnisse oder Vermutungen auf kleine Klebezettel zu notieren und diese im Vorfeld weiterer Forschungen zunächst an den nichtidentifizierten Bildern anzubringen. Im Gespräch sollen diese Vermutungen möglichst konkretisiert werden. Erfreulich wäre es, wenn dazu eigene Lupen mitgebracht würden, da nicht wenige dieser Fotos Streichholzschachtelgröße leider nicht überschreiten. Die Bilder sollen größtenteils Personen und Lokalitäten aus Artern zeigen, teilweise aber auch andere Orte der Umgebung und darüber hinaus. Mit dieser Aktion erhofft sich der Heimatverein ARATORA einerseits neues eindeutig belegbares Material für eigene Veröffentlichungen zur Verfügung zu haben, andererseits möchte dadurch auch anderen Forschern geholfen werden, die um historische Belege bitten. – Darüber hinaus werden Arterner und Bewohner benachbarter Orte demnächst zu einer gesonderten Veranstaltung eingeladen, ihre privaten Bilderschätze mitzubringen und diese dem Arterner Heimatverein zur Verfügung zu stellen. Vor Ort werden dann historische Bilder und Unterlagen gescannt und mit entsprechenden Vermerken versehen, sodass die Besitzer ihre Fotos sofort wieder mit mitnehmen können. – Unser Foto zeigt eine historische Fleischerei mit martialisch anmutendem Personal – aus Artern oder Umgebung, wer weiß es?


Zelke-Haus

Mittwoch, 8. Februar 2011

"Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“ aus der Feder von Otto Wagner erscheint zum nächsten Tag des offenen Denkmals, am 9. September 2012, und stellt die Ergänzung unserer jüngsten und inzwischen fast ausverkauften Buchveröffentlichung „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben seit Anfang 1800“ desselben Autors dar. Zwecks Illustrierung dieses Buches hatten wir gebeten, die Redaktion leihweise mit möglichst privaten Fotos und Dokumenten aus der Zeit zwischen 1800 und 1900 zu unterstützen. Einige Mitbürger sind bereits dem Aufruf nachgekommen, andere haben ihre Zusage gegeben. Jüngste Bilder, die beim Verein eintrafen, passen bereits ideal in unser nächstes Buch: Apfelernte in einer Plantage nahe dem Arterner Friedhof sowie zeitgenössische Hochzeitsbilder mit sehr markanten und nachhaltig typenhaften Charakterköpfen. Zudem finden sehr wahrscheinlich folgende, ganz bestimmt noch nie bzw. sehr selten veröffentlichte historische Motive Einzug ins neue Buch, die auch erst vor wenigen Tagen eintrafen: Hausneubau um 1910 am Salzdamm, Privatpostkarte der Gaststätte zum Goldenen Anker mit noch sehr ursprünglichem Aussehen (also lange vor dem Saalanbau), Blick von der Langen Hohle auf Altstadt, Oberen Hof, Saline und Leipziger Straße um 1910, längst verschwundene Gebäude gleichfalls in der Leipziger Straße, Wohn- und Geschäftshäuser Engelhardt in der Harzstraße, diverse Porträts und Familienfotos einstiger Arterner Koryphäen aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Kultur usw. Eine noch nie veröffentlichte Bereicherung werden auch Zeichnungen von Otto Engelhardt-Kyffhäuser sein, seine alte Tante in Artern während der Verrichtung von Hausfrauenarbeiten vor 1900 zeigend. Auch das Bild für die Titelseite ist nach jetzigem Stand schon gefunden: Familienaufnahme um 1910 mit beeindruckender Innenansicht des Bauergehöftes Flitner in der Leipziger Straße. – Allein die bislang getätigte Vorauswahl von Bildern lässt ahnen, dass das Buch „Artern und seine Bewohner im 19. Jahrhundert“ ein optischer Leckbissen wird, zumal noch weitere angekündigte Bilder eintreffen werden. In Einheit mit dem sehr datenreichen Chroniktext von 1929 aus der Feder von Otto Wagner dürfen sich Arterner und Interessierte schon heute auf ein interessantes und attraktives Heimatbuch freuen.- Unser Bild zeigt ein Abbildung aus dem neuen Buch - die Hinteransicht des ehemaligen Zelke-Hauses aus dem 17. Jahrhundert in der Schloßstraße.


Montag, 6. Februar 2012

Trotz bitterkalter Temperaturen um die minus 15 Grad waren es immerhin neun Forscherfreunde, die unseren Familiengeschichtlicher Abend am vergangenen Donnerstag besuchten, darunter Gäste aus Burgtonna und Rossleben, um in Sachen Vorfahren und Ahnen ins Gespräch zu kommen. Und das Kommen hatte sich gelohnt: Reichhaltiger Austausch von diversen genealogisch relevanten Unterlagen wurde vorgenommen, Bücher, Material und Bilder wechselten die Besitzer und wichtige Hinweise bzw. neue Erkenntnisse zu Quellen und Auffindungsmöglichkeiten wurden vorgestellt. Großes Interesse fanden auch Gustav Poppes handschriftliche Arterner Chronik, Urkunden des 16. und 17. Jahrhunderts, Mühlenakten aus Artern nach 1820, historische Bilder sowie aktuelle Zeitschriften und Jahrbücher zur Familiengeschichtsforschung. Walter Kawe freute sich über das hohe Interesse an seinem in dreimonatiger Arbeit mühevoll erstellten Namenregister unserer letzten Buchveröffentlichung „Wichtige Ereignisse in unserem Gemeindeleben“ von Otto Wagner. Dieses Register mit zwanzig Seiten und rund 2.500 Einträgen kann ab sofort als PDF oder Worddokument (letzteres für evtl. Ergänzungen und Änderungen) beim Vorstand abgerufen werden (Mailversand). Wolfgang Hecker brachte alte Postbriefe aus der Zeit um 1800 mit sowie sehr schöne Fotos, u. a. aus der Stummfilmzeit eines mit der Kinokapelle Artern im Schützenhaus. Zudem fanden längst ausverkaufte, nunmehr antiquarische ARATORA-Bücher Interessenten. Auch ein Vereinseintritt konnte registriert werden: Herzlich willkommen Familienforscherin Bärbel Müller aus Burgtonna. – Nachdem der Bilderbestand des Heimatvereins ARATORA kürzlich neu geordnet und archiviert worden ist (ca. 2.500 Fotos und Reproduktionen) soll während des nächsten Familiengeschichtlichen Abends und vielleicht darüber hinaus eine Bilderschau vorgenommen werden, um jene bislang nicht zuordenbaren bzw. noch nichtidentifizierbaren Aufnahmen zu begutachten und ggf. neue Erkenntnisse daraus zu ziehen. Unser nächster Forscherabend wird im Frühjahr stattfinden, ebenfalls im Lenz unsere Veranstaltung "Zeigt her Eure Bilder", wobei um Einblick in private Fotoalben aus Artern und Umgebung bzw. Bildreproduktionen gebeten wird.


Unstrut bei Artern

Samstag, 4. Februar 2012

Im vergangenen Monat weilte der Erfurter Historiker Dr. Mathias Deutsch wieder einmal in Artern, um umweltgeschichtliche Forschungen in unserem Stadtarchiv vorzunehmen, andererseits um dem Heimatverein ARATORA einen Besuch abzustatten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen Vorarbeiten zum Buch „Die Unstrut – ein Fluss und seine Geschichte(n)“ als historisch-volkskundlicher Exkurs durch den Alltag unserer Vorfahren entlang der Unstrut zwischen Sachsenburg und Wendelstein. Neue Themen und Inhalte wurden besprochen sowie zur Illustration gedachte Abbildungen und Karten, überwiegend des 19. Jahrhunderts, begutachtet. Die beiden Autoren des Buches, das 2013 erscheinen wird, sind sich einig, dass darin überwiegend Themen Einzug finden, die bislang noch nicht oder eben nur am Rande historisch beleuchtet worden sind. Dafür sind bereits nicht wenige Vorarbeiten geleistet worden, z. B. soll die ehemalige Zugbrücke in Arbeitern über die Unstrut in Word und Bild vorgestellt. Auch dank der Hilfe von Heimatfreunden und Privatpersonen konnte eine ansehnliche Vorauswahl vor allem an Bildern gesammelt werden. Diesbezüglich Hilfe ist auch nach wie vor sehr erwünscht und die Bewohner unserer Unstrut-Orte sind zur Mithilfe aufgerufen! Vielleicht finden sich auch Themen aus einer Akte aus Privatbesitz über die Arterner Unstrutmühle auf den Jahren 1820ff. im neuen Buch wieder, deren Seiten abfotografiert und auf CD-ROM gebrannt unserem Vereinsmitglieder Mathias Deutsch mitgegeben worden sind. In nächster Zeit ist angedacht, monatliche Autorentreffen im Vorfeld des neuen Unstrut-Buches einzurichten. Im Nachgang unseres Gespräches konnten dem Klimaforscher neunzehn Bildaufnahmen um 1950 zur Verfügung gestellt werden, die Hochwasserereignisse, Brückenbau und Eisgang auf der Unstrut darstellen. – Unser Bild zeigt eine historische Aufnahme der Unstrut am Salinepark Artern - in besserer Auflösung demnächst im nächsten Buch.


Buch Wölfert

Donnerstag, 2. Februar 2012

Günter O. Schulz aus Rottweil in Baden-Württemberg, auch in unserer Heimat und hier besonders in Schönfeld und Riethnordhausen bekannt als Forscher um Leben und Taten der beiden Flugpioniere Hermann Wölfert und Georg Baumgarten (dazu sein Artikel in unsere Zeitschrift ARATORA 10/2000), schrieb kürzlich dem Heimatverein ARATORA: „Viele von Ihnen kennen mich durch meine über 30jährige Forschung nach dem Leben und Lebenswerk meines Urgroßvaters Dr. Friedrich Hermann Wölfert und seinem Partner Georg Baumgarten und vielen von Ihnen verdanke ich, dass ich mit meiner Forschung so weit gekommen bin, so dass (Luftfahrthistoriker) Prof. Dr. Peter Kleinheins einmal sagte: „Durch Ihre Forschung muss die Geschichte der frühen Luftfahrt umgeschrieben" werden. Aber es klingt schlimmer als es ist. In jedem Fall verdanke ich vielen von Ihnen, dass die beiden fast vergessenen Luftfahrt Pioniere Ernst Georg Baumgarten und Friedrich Hermann Wölfert ihren Platz in der Luftfahrgeschichte einnehmen konnten, der Ihnen zusteht. Im nachfolgenden Text aber auch im Anhang (siehe unten), möchte ich Sie auffordern sich Gedanken für das Jahr 2013 zu machen, wenn es heißt: "Die Motorluftfahrt begann vor 125 Jahren". Vielleicht können wir ähnlich wie 2011, als das Auto 125 Jahre alt wurde, die Öffentlichkeit auf dieses Jubiläum durch Presse, Funk und Fernsehen aufmerksam machen. Ich danke Ihnen im Voraus herzlich für Ihre Ideen, Vorschläge und weitere Aktivitäten.“ – Nicht zuletzt soll auch auf das Buch „Ein Traum wird wahr: Georg Baumgarten und Dr. Wölfert. Die wichtigsten deutschen Luftschiffpioniere des 19. Jahrhunderts“ aus der Feder von Horst Teichmann und Günter O. Schulz hingewiesen werden, das im Buchhandel oder bei der Schiff- & Flugzeug-Verlagsbuchhandlung im Buchzentrum Empfingen erhältlich ist (unser Bild). Doch nun zum Aufruf von Günter O. Schulz vom Baumgarten-Wölfert-Archiv und seiner herzlichen Bitte um aktive Mitarbeit:

125 Jahre Motorluftfahrt - Jubiläum im Jahr 2013
Das Bundesland Baden-Württemberg feierte im vergangenen Jahr das Jubiläum "125 Jahre Automobil". Denn vor 125 Jahren, also 1886, erhielt Dr. Carl Friedrich Benz aus dem badischen Mannheim das Deutsche Reichs-Patent Nr. 37435 für seinen Patent- Motorwagen, also für das erste Automobil der Welt. Aus diesem Anlass wurden in Baden-Württemberg, und nicht nur hier, viele Gedenkveranstaltungen durchgeführt und das SWR Fernsehen hatte einen sehenswerten Dokumentarfilm gedreht.
Zwei Jahre später, am 5. August 1888, hat seine Frau Bertha Benz mit ihren beiden Söhnen, jedoch ohne Wissen ihres Mannes, mit diesem Patent-Motorwagen ihre Eltern in Pforzheim besucht und dabei die erste Überlandfahrt eines Automobils über 106 Kilometer durchgeführt und zwei Tage später auch wieder zurück. Und so nebenbei erhob sie die Stadtapotheke in Wiesloch, Baden, zur "Ersten Tankstelle der Welt", denn Benzin wurde seinerzeit in der Apotheke verkauft.
Nur fünf Tage später, am 10. August 1888, erhob sich aus dem Hofe der Daimlerschen Fabrik auf dem Seelberg im württembergischen Cannstatt (dem heutigen Bad Cannstatt bei Stuttgart) das Luftschiff von dem aus Leipzig stammenden Dr. Wölfert, angetrieben von einem Benzinmotor von Gottlieb Daimler, seiner Form wegen "Standuhr" genannt. Wölfert landete nach ca. 12 km Luftfahrt auf dem Exerzierplatz bei Kornwestheim. Wölfert´s Luftschiff basierte auf dem "System Baumgarten" - einem Luftschifftyp, der vom sächsischen Luftschiffpionier Ernst Georg Baumgarten aus Grüna bei Chemnitz entwickelt worden war und mit dem dieser 1879 erstmals erfolgreich aufstieg, damals allerdings mangels eines Motors mit Muskelkraft angetrieben.
Somit wurde nur fünf Tage nach der weltweit ersten Überlandfahrt eines Automobiles bereits die Motorluftfahrt eingeläutet, mit einem Benzinmotor, also mit einem Motor, mit dem die Luftfahrt überhaupt erst ermöglicht wurde. Wie wir wissen, gab es vorher bereits Versuche mit Dampfmaschinen (Henri Giffard 1852), Gasmotoren (Paul Haenlein 1870/71) und Elektromotoren (Renard und Krebs 1884 sowie Gebrüder Tissandier 1883/84), um nur einige dieser Pioniere zu nennen. Wir wissen heute, dass diese Motoren nicht für die Luftfahrt geeignet waren bzw. sind.
Der erfolgreiche Aufstieg von Cannstatt war der bisher größte Erfolg eines Baumgarten/Wölfertschen Luftschiffes, wenn auch der Motor mit 84 kg (42 kg/PS) und Dr. Friedrich Hermann Wölfert mit über 90 kg für das kleine Luftschiff zu schwer waren und deshalb sein Assistent Michael aus Dresden das Luftschiff bediente.
Somit können im Jahre 2013 das Bundesland Baden-Württemberg und der Freistaat Sachsen gemeinsam "125 Jahre Motorluftfahrt" feiern. Gottlieb Daimler hatte bereits 1885 seinen Motor als Luftschiffmotor patentieren lassen und war mit dem Ergebnis der ersten Auffahrt zufrieden. Er konnte seinem Motto treu bleiben, das lautete: Meine Motoren sollen "zu Lande, zu Wasser und in der Luft" verwendet werden können. Darum hat Daimler als sein Markenzeichen die drei Ebenen (Wasser, Erde und Himmel) mit seinem dreizackigen Stern symbolisiert. Ja, Sie haben recht, der Zacken am Mercedes-Stern, der nach oben zeigt, gehört dem Luftschiff von Dr. Wölfert, System Baumgarten.
Weitere Auffahrten Wölferts in Leipzig, Dresden, Stuttgart, Ulm, Augsburg, München und Wien, mit und ohne Motor, sollten folgen. In Augsburg konnte Wölfert den Fabrikanten Kommerzienrat August Riedinger für die Luftfahrt begeistern. Dieser baute fortan Luftschiffe, Frei- und Fesselballone und hatte einen wesentlichen Anteil daran, dass Augsburg bis heute den Beinamen "Luftfahrtstadt" trägt.
Bis 1897 baute Wölfert sieben Luftschiffe, die alle die Merkmale des genialen Luftschifferfinders Baumgarten beinhalteten und führte über 100 Auffahrten mit wechselnden Erfolgen durch. Ich glaube, dass dieses Ereignis nicht nur in Baden-Württemberg im Jahre 2013 gefeiert werden wird. Ich könnte mir u. a. vorstellen, dass das SWR Fernsehen dazu eine Dokumentation drehen würde und dass der Zeppelin NT am 12. August 2013 mit Sammlerpost zugunsten des Pestalozzi-Kinderdorfes Wahlwies von Cannstatt nach Kornwestheim fährt und damit die denkwürdige Fahrt von damals wiederholt. Denn auch der Zeppelin NT trägt Bauteile, die bereits Baumgarten vor 135 Jahren erfunden oder angedacht hat.

Günter O. Schulz, Rottweil - Urenkel von Dr. Friedrich Hermann Wölfert


Dienstag, 31. Januar 2012

Ahnenforscher aus Artern und Umgebung sind herzlich zum ersten Familiengeschichtlichen Abend des Heimatvereins ARATORA im neuen Jahr eingeladen, der übermorgen, am Donnerstag, 2. Februar 2012 um 18.30 Uhr im Ratskeller stattfindet. Erneut sollen die neuesten Forschungsergebnisse vorgestellt und auch Informationsaustausch betrieben werden. Präsentiert werden auch aktuelle genealogische Zeitschriften, eine große handschriftliche Chronik über historische Geschehnisse in Artern aus der Feder von Gustav Poppe (unser Bild), Unterlagen des frühen 19. Jahrhunderts zur Arterner Wassermühle sowie eine Urkundensammlung des 16. als auch 17. Jahrhunderts, besonders Artern und Voigtstedt betreffend. Auf besonderes genealogisches Interesse dürfte auch das kürzliche veröffentliche Ortsfamilienbuch der Gemeinde Schönfeld stoßen. Besprochen werden zudem Vorträge, die im Laufe der Jahre gehalten werden sollen, als auch eine Archivfahrt mit familiengeschichtlichen und heimatkundlichen Bezügen. Es wird außerdem gebeten, für die nächste Buchveröffentlichung, dem Nachdruck der Artikelserie „Artern und seine Bewohner im vorigen (19.) Jahrhundert“, möglichst privates historisches Bildmaterial mitzubringen und zur Verfügung zu stellen. – Vor allem Forscher, die noch nicht zu unserem Kreis gehören, sind angehalten und herzlich eingeladen, gemeinsam mit uns zur forschen. Zurzeit gehören Genealogen aus fünf Orten der Region zu unserer Gemeinschaft, mit zahlreichen weiteren auswärtigen Familienforschern stehen wir in regem postalischem Kontakt.